Max Verstappen will nach dem dramatischen 24h-Aus zurück auf die Nordschleife! Der Formel-1-Weltmeister kündigte bereits den nächsten Angriff an.
Nach dem Technik-Aus beim 24h-Rennen am Nürburgring richtet Max Verstappen den Blick offenbar schon wieder nach vorne. Der Formel-1-Weltmeister deutete nach seinem Nordschleifen-Debüt klar an: Er will zurückkommen.
Verstappen führte gemeinsam mit Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella das Rennen im Mercedes-AMG GT3 über viele Stunden souverän an. Zwischenzeitlich hatte das Verstappen-Team sogar rund 30 Sekunden Vorsprung auf das Schwesterauto mit der #80 herausgefahren.
Doch kurz vor Rennende zerstörte ein Defekt an der Antriebswelle alle Hoffnungen auf den Sieg. Der #3 Mercedes musste zur Reparatur an die Box und fiel weit zurück.
Verstappen antwortete direkt mit einer klaren Kampfansage: „Wir werden zurückkommen.“
Und tatsächlich spricht vieles dafür, dass der Niederländer 2027 einen neuen Angriff auf die Grüne Hölle starten könnte. Gegenüber Medien erklärte Verstappen nach dem Rennen: „Das 24h-Rennen am Nürburgring ist eines der größten Rennen des Jahres.“
Besonders das Gesamtpaket begeistert den Red-Bull-Star: „Ich denke generell einfach der Wettbewerb, Langstreckenrennen mit Teamkollegen, das 24-Stunden-Rennen hier, die Strecke ist extrem herausfordernd, das komplette Paket einfach.“
Verstappen muss den Formel-1-Kalender abwarten
Noch allerdings gibt es ein großes Problem: die Formel 1. Verstappen: „Natürlich werde ich es definitiv versuchen, aber es hängt immer ein bisschen von meinem Kalender ab.“
Das Datum für das 24h-Rennen 2027 steht bereits fest: Gefahren wird vom 27. bis 30. Mai.
Genau dort könnte allerdings ein Konflikt mit der Formel 1 entstehen. Hintergrund ist der Große Preis von Kanada. Formel 1 und IndyCar versuchen aktuell, Überschneidungen zwischen dem Indy 500 und dem Kanada-GP zu vermeiden. Dadurch könnte Kanada 2027 ausgerechnet auf das Nürburgring-Wochenende verschoben werden.
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In diesem Fall wäre ein Start Verstappens in der Grünen Hölle praktisch unmöglich. 2026 profitierte Verstappen noch davon, dass zwischen Miami und Kanada eine größere Lücke im Kalender lag. Dadurch konnte der viermalige Weltmeister mehrere Nordschleifen-Einsätze vor dem Eifel-Klassiker absolvieren.
Trotz des bitteren Endes scheint Verstappen jedenfalls endgültig vom Nürburgring-Virus infiziert zu sein. Und nach der Pace bei seinem ersten Versuch dürfte klar sein: Kommt Verstappen zurück, gehört er sofort wieder zu den Top-Favoriten auf den Gesamtsieg.
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