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Valentino Rossi steigt um ins GT3-Auto

Valentino Rossi beim 12h Gulf-Rennen in Abu Dhabi. Credit: Gulf 12h
Valentino Rossi beim 12h Gulf-Rennen in Abu Dhabi. Credit: Gulf 12h

Valentino Rossi (42) wird nach seinem Abschied aus der MotoGP zu einem der begehrtesten GT-Piloten

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Valentino Rossi (42) wird nach seinem Abschied aus der MotoGP zu einem der begehrtesten GT-Piloten

Die Motorrad-Welt muss in Zukunft auf ihn verzichten: Valentino Rossi hat nach neun WM-Titeln und 115 Siegen Ende dieser Saison seinen MotoGP-Helm an den Nagel gehängt.

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Fest steht aber schon jetzt: Auf PS verzichten will der Superstar nicht. Doch statt einer starken Gashand braucht er in Zukunft einen schweren Gasfuß. Rossi will künftig Autorennen fahren!

Ganz neu sind vier Räder nicht für ihn:  Die Monza-Rallye hat der Italiener bereits sieben Mal gewonnen, war sogar bei WM-Rallyes am Start. Er saß schon in den Formel-1-Rennern von Ferrari und Mercedes. Und er absolvierte diverse Langstrecken-Rennen, zuletzt mit dem renommierten Ferrari-Team Kessel Racing. Im Januar wird er erneut beim 12h Gulf-Rennen in Abu Dhabi dabei sein.

Rossi: „Eigentlich bin ich ein Rallye-Fan und habe ja bereits Erfahrung in der WRC. Aber dort Fuß zu fassen wird schwierig, da einem der Rallyesport sehr viel abverlangt. Daher werde ich wohl Rennen auf der Rundstrecke fahren.“

Valentino Rossi beim 12h Gulf-Rennen in Abu Dhabi. Credit: Ghulf 12h
Valentino Rossi beim 12h Gulf-Rennen in Abu Dhabi. Credit: Gulf 12h

Allein den Lockrufen von DTM-Boss Gerhard Berger ist der MotoGP-Superstar noch nicht erlegen. Grund: „Ich fahre lieber einen GT3, mit diesen Fahrzeugen habe ich schon Erfahrung“, war 2019 noch seine Ausrede. Doch die gilt seit 2021 nicht mehr, denn mittlerweile fährt auch die deutsche Tourenwagenserie mit GT3-Rennwagen.

Und: Bereits 2019 verlor Rossi vor laufender DTM-Kamera dann doch seine Zurückhaltung: „Ich verspreche, dass ich in naher Zukunft kommen werde – als Fahrer.“ 

DTM-Boss Gerhard Berger will den „Doktor“ aufgrund der flapsigen Aussage aber nicht unter Druck setzen. „Ich halte nichts davon, ein Überfallkommando aufzustellen. Ich habe das damals eher als lockeren Spruch aufgefasst“, sagte der Österreicher in Speedweek.

Priorität hat die DTM für Rossi derzeit sowieso (noch) nicht. So deutete er zuletzt an, er prüfe Angebote aus der WEC (Sportwagen-WM), der ELMS (European Le Mans Serie) und der GT World Challenge Europe.  

Mitte August bestätigte der Italiener bei Servus TV zudem: Sein Traum ist eine Teilnahme bei den 24 Stunden von Le Mans, bei denen man aufgrund eines neuen Reglements ab 2024 auch mit GT3-Sportwagen antreten kann.

Damit ist klar: Die GT3-Rennserien dieser Motorsportwelt dürften sich in Zukunft um Rossi prügeln. Und DTM-Boss Gerhard Berger wird sich noch mal beim Italiener anrufen. Wenn die Zeit reif ist…

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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