Knallt es bald richtig bei Red Bull? Ralf Schumacher bringt einen spektakulären Wechsel von Max Verstappen ins Spiel.
Bei Red Bull bröckelt das vertraute Umfeld von Weltmeister Verstappen immer weiter. Erst Technik-Genie Adrian Newey, dann Motorsport-Berater Helmut Marko – und jetzt auch noch sein engster Vertrauter an der Strecke: Renningenieur Gianpiero Lambiase wird spätestens 2028 zu McLaren wechseln.
Bleibt die Frage: Wie reagiert Verstappen? Der Niederländer hat einen gültigen Vertrag bis 2028, hat darin nach Informationen von F1-Insider.com aber eine Ausstiegsklausel.
Schumacher: „Verstappen wird sich neu orientieren“
Für Ralf Schumacher ist die Sache klar. Der Sky-Experte glaubt nicht daran, dass Verstappen langfristig bei Red Bull Racing bleibt. „Max wird sich aus meiner Sicht im nächsten Jahr anders orientieren“, sagt der ehemalige Formel-1-Pilot bei Sky.
Dabei sieht Schumacher sogar zwei Szenarien. Entweder Verstappen verlässt Red Bull komplett oder – noch brisanter – er wechselt direkt zu McLaren.

Mega-Szenario: Verstappen zu McLaren?
Besonders explosiv ist Schumachers zweite These. Der Niederländer könnte gemeinsam mit Lambiase beim aktuellen Weltmeisterteam McLaren anheuern.
Das hätte direkte Folgen für das Fahrerkarussell. Laut Schumacher könnte dann Oscar Piastri den umgekehrten Weg gehen und zu Red Bull wechseln. Ein Dominoeffekt, der den Fahrermarkt komplett durchschütteln würde.
Nach F1-Insider-Informationen könnte dabei auch Piastris Manager eine Rolle spielen. Ex-Red-Bull-Star Mark Webber begleitet seinen australischen Landsmann derzeit zwar nicht mehr zu den Rennen, ist im Hintergrund aber weiter aktiv. Er galt 2025 als großer Kritiker der Papaya Rules bei McLaren und der Art und Weise, wie sein Schützling Piastri im Kampf um den Titel nicht ausreichend genug unterstützt wurde.
Dazu passt auch: Webbers Kontakt zum österreichischen Energy-Drink-Konzern soll nach wie vor ausgezeichnet sein. Insider sprechen sogar von einer möglichen Rolle als Nachfolger von Ex-Chefberater Helmut Marko.
Vorzeitiger Lambiase-Wechsel?
Entscheidend auf dem Weg zur möglichen Neuordnung von Red Bull Racing ist aber auch Verstappens Vertrag. Dessen Ausstiegsklausel könnte greifen, wenn Verstappen bis zur Sommerpause nicht mindestens auf Platz drei der WM liegt. Das ist in diesem Jahr angesichts starker Konkurrenz durch Mercedes, Ferrari und McLaren kein unrealistisches Szenario.

Schumacher glaubt deshalb: „Es sieht aktuell nicht danach aus, dass Red Bull bis Mitte des Jahres eine Top-Position haben wird.“
Auch beim Wechsel von Lambiase zu McLaren rechnet Schumacher mit einer früheren Freigabe. Offiziell soll der Ingenieur erst 2028 beim britischen Traditionsteam anheuern, doch das könnte schneller gehen.
„Ich kann mir nicht vorstellen, dass er das Jahr 2027 noch bei Red Bull zu Ende macht“, so Schumacher.
Fest steht: Die Zeichen stehen auf Umbruch bei Red Bull. Und das Fahrerkarussell dreht sich ab sofort hauptsächlich um Verstappen.
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