Formel 1

Jetzt äußert sich Jos Verstappen zu Lambiases Abgang

Formel 1 Max und Jos Verstappen Baku 2025
Max und Jos Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool
Alex Warneke
Alex Warneke

Jos Verstappen äußert sich zum Wechsel von Gianpiero Lambiase zu McLaren. Der Abgang des Renningenieurs seines Sohnes kommt für ihn nicht überraschend.

Der Abgang von Gianpiero Lambiase sorgt weiter für Gesprächsstoff, jetzt hat sich auch Jos Verstappen erstmals ausführlich dazu geäußert. Der Vater von Max Verstappen macht dabei klar: Überraschend kam dieser Schritt nicht.

„Wir wussten es schon eine Weile und wir wussten auch, wann es passieren wird“, erklärte Jos Verstappen bei RaceExpress.com.

Jos Verstappen: Wechsel war intern längst bekannt

Lambiase wird Red Bull verlassen und sich McLaren anschließen. Offiziell bleibt er noch bis Ende 2027 bei Red Bull, ehe er 2028 bei McLaren als Chief Racing Officer einsteigt und direkt an Teamchef Andrea Stella berichtet.

Formel 1 Red Bull Lambiase 1
Gianpiero Lambiase. Credit: Red Bull Content Pool

Für Jos Verstappen ist dieser Schritt nachvollziehbar und folgerichtig: „Es ist eine riesige Chance für ihn. Wir haben ihm gesagt, dass er sie mit beiden Händen ergreifen muss. Es liegt jetzt an Red Bull, einen adäquaten Ersatz zu finden.“

Nächster Rückschlag für Red Bull

Der Abgang ist kein Einzelfall. Lambiase ist bereits der dritte hochrangige Experte, der den Weg von Red Bull zu McLaren findet. Die Entwicklung verstärkt den Eindruck, dass sich die Machtverhältnisse im Fahrerlager langsam verschieben.

Und sie wirft automatisch Fragen rund um die Zukunft von Max Verstappen auf. Trotz aller Spekulationen bleibt Jos Verstappen ruhig: „Ich glaube, dass er weitermacht, zumindest noch eine Weile.“

Doch gleichzeitig wird der Niederländer deutlich kritischer, wenn es um die aktuelle Formel 1 geht.

Nicht einmal mehr Verstappens Vater sieht sich die Rennen regelmäßig an: „Manchmal schaue ich rein, schalte den Fernseher aber schnell wieder aus, weil es mich nicht mehr interessiert. Das ist nicht mehr das, wofür die Formel 1 steht.“

Sein Hauptkritikpunkt: „Jetzt ist es eher ein Ingenieurswettbewerb, bei dem die Fahrer keinen Unterschied mehr ausmachen können.“ Kein Wunder also, dass andere Serien an Reiz gewinnen, auch für seinen Sohn: „Am Nürburgring hat man gesehen, wie sehr Max das genießt. Es ist bemerkenswert, dass GT3-Rennen derzeit teilweise spannender sind als die Formel 1.“

Hoffnung auf Regeländerungen

Trotz aller Kritik sieht Jos Verstappen einen möglichen Ausweg: „Es sieht so aus, als würden die FIA und die Formel 1 die Regeln doch noch anpassen. Sie wissen ganz genau, was zu tun ist.“ Die Gespräche laufen bereits, doch ob und wie schnell sich wirklich etwas ändert, bleibt offen. Am 15., 16. und 20. April finden die nächsten Treffen statt.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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