Formel 1

Nach Geheimtreffen mit Messi: Plötzlich fährt Formel-1-Star wie ausgewechselt

Formel 1 Franco Colapinto Miami 2026
Franco Colapinto. Credit: Alpine
Ralf Bach
Ralf Bach

Plötzlich läuft’s bei Franco Colapinto: In Miami zeigt der Alpine-Pilot sein bestes Rennen – und sorgt mit einer ungewöhnlichen Erklärung für Aufsehen.

Alpine-Teamchef Flavio Briatore ist für markige Worte bekannt. Und für knallharte Ansagen an seine Fahrer – wenn es sein muss, auch in der Öffentlichkeit. Lob kommt ihm eher selten über die Lippen. Doch nach dem GP von Miami nahm er seinen Fahrer Franco Colapinto in den Arm und sagte später: „Kaum trifft er den Messi(as), schon fährt er wie ein junger Gott.“

Hintergrund: Noch vor wenigen Wochen galt der Argentinier als Sorgenkind. Er machte Fehler, war immer wieder in Unfälle verwickelt. Die interne Analyse bei Briatore lautete: Colapinto hat großes Potenzial, kann es aber nur selten abrufen. 

In Miami erlebte die erstaunte Fachwelt nun das andere Gesicht des jungen Argentiniers. Schon im Qualifying war er schneller als sein hoch eingeschätzter Teamkollege Pierre Gasly und zeigte auch im Rennen eine Mischung aus Tempo und Fehlerfreiheit.

Franco Colapinto: Bestes Rennen der Karriere

Formel 1 Franco Colapinto Miami 2026
Franco Colapinto. Credit: Alpine

Das Ergebnis: Nach der Zeitstrafe von Charles Leclerc fuhr Colapinto das beste Rennen seiner noch jungen Karriere. Platz sieben und sechs wichtige Punkte für den Sportableger des französischen Staatskonzerns Renault.

Doch was hat diesen Leistungssprung ausgelöst? Und hier kommt wieder Briatores Messi-Vergleich ins Spiel. Ein Treffen mit Weltstar Lionel Messi soll der Auslöser gewesen sein – zumindest glaubt das Colapinto selbst.

Mentale Wende nach besonderem Moment mit Messi

Kurz vor dem Großen Preis von Miami erfüllte sich der 22-Jährige einen Lebenstraum. Auf dem Trainingsgelände von Inter Miami CF traf er sein Idol Messi – ganz privat, ohne Kameras, ohne PR-Rummel. Mit dabei war auch Messis Nationalmannschaftskollege Rodrigo De Paul.

Colapinto hatte Messi bereits 2025 einen signierten Rennhelm geschenkt, jetzt kam es zur persönlichen Begegnung. „Davon habe ich mein ganzes Leben geträumt“, sagte er. „Wenn man einen Argentinier fragt, wen er treffen möchte, ist es immer Leo. Es war ein ganz besonderer Moment.“

Ohne Kameras und ohne Ablenkung sprachen die drei Sportstars ganz entspannt miteinander. Für Colapinto offenbar genau das, was ihm zuletzt gefehlt hatte: mentale Stärke. Der bekennende Fan der Boca Juniors wirkte danach wie befreit.

War es Zufall? Oder tatsächlich ein psychologischer Effekt durch die Begegnung mit dem größten Fußballer seiner Generation?

Klar ist: Colapinto hat ein Ausrufezeichen gesetzt. Und vielleicht war es genau dieses Treffen mit Messi, das den Knoten platzen ließ. In der Formel 1 entscheiden oft Kleinigkeiten – in diesem Fall vielleicht ein Gespräch unter Landsleuten. Oder, wie man in Argentinien sagen würde: ein bisschen Messi-Magie.

FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!


Autor

Ralf Bach
Ralf Bach

Ralf Bachs Zuhause ist der Formel-1-Zirkus. Seit rund 30 Jahren berichtet er für SPORT BILD, AUTO BILD MOTORSPORT, SPORT1 und das Ippen-Netzwerk (TZ München, Frankfurter Rundschau) von der Königsklasse. Für seine exklusiven Stories wurde er in die „Paddock Hall of Fame“ der Formel 1 aufgenommen. Auf F1-Insider.com schildert er, wie die Protagonisten ticken. Twitter: @ralfbond


Verwandte Artikel