Timo Glock verliert beim 24h-Rennen am Nürburgring seine Nordschleifen-Permit. Der Ex-Formel-1-Star wurde nach einem erneuten Vergehen bestraft.
Bittere Strafe für Timo Glock beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring! Der ehemalige Formel-1-Pilot hat nach einer weiteren Tempo-Sünde seine Nordschleifen-Permit verloren, also die Fahrerlaubnis für die legendäre Nordschleife.
Der Dörr-McLaren-Pilot war während des Rennens erneut deutlich zu schnell in einer Code-60-Zone unterwegs. Statt der erlaubten 60 km/h wurde Glock mit 112 km/h gemessen, also 52 km/h zu schnell.
Glock stand bereits seit den 24h-Qualifiers im April unter Beobachtung. Damals war der Ex-GP-Pilot schon mit 47 km/h über dem Tempolimit erwischt worden und kassierte dafür zwei Strafpunkte auf seine DMSB-Lizenz.

Jetzt folgte der nächste Verstoß und damit automatisch der Permit-Entzug. Die Sportkommissare bestätigten in der Nacht die sofortige Disqualifikation des Dörr-McLaren #69. Für Glocks Teamkollegen Timo Scheider, Ben Dörr und Marvin Kirchhöfer ging das Rennen ohne den 44-Jährigen weiter.
Nordschleifen-Führerschein weg: „Habe ich mir selbst zuzuschreiben“
Glock zeigte sich nach dem Vorfall einsichtig. „Das habe ich mir selbst zuzuschreiben“, erklärte der frühere Formel-1-Pilot. „Vor sechs Wochen habe ich mir zwei Strafpunkte eingefahren. Am Ende kam mein Doppelstint und ich ging 100 Meter zu früh wieder aufs Gas.“
Und weiter: „Das tut weh, aber es muss bestraft werden. Es ist die gefährlichste Rennstrecke der Welt.“
Besonders auf der Nordschleife werden Verstöße gegen Code-60-Zonen extrem streng geahndet. Hintergrund: Oft arbeiten Streckenposten oder Rettungskräfte direkt neben der Strecke. Deshalb gelten harte Limits für Geschwindigkeitsüberschreitungen.
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Für Glock bedeutet der Permit-Entzug nun auch eine Sperre für die nächste Veranstaltung. Um wieder auf der Nordschleife starten zu dürfen, muss der ehemalige Toyota-Formel-1-Pilot einen neuen Antrag stellen und den verpflichtenden E-Learning-Kurs erneut absolvieren.
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