Kehrt Christian Horner noch in die Formel 1 zurück? Neue Aussagen sorgen für frische Spekulationen und rücken ausgerechnet Aston Martin wieder in den Fokus.
Team-Eigner Lawrence Stroll hatte noch im vergangenen Jahr öffentlich klargestellt, dass ein Wechsel des langjährigen Red-Bull-Teamchefs nicht geplant sei. Doch die Lage im Team hat sich verändert.
Denn hinter den Kulissen kämpft Aston Martin aktuell mit massiven Problemen. Vor allem die neue Honda-Power-Unit sorgt für Sorgenfalten. Vibrationen und Zuverlässigkeitsprobleme bremsen das Team aus und bringen die gesamte Struktur ins Wanken.

Schnappt sich Aston Martin Horner?
Genau hier kommt Horner wieder ins Spiel. Laut Insidern soll es bereits Gespräche gegeben haben. Im März traf sich Stroll angeblich persönlich mit dem Briten. Seitdem reißen die Gerüchte nicht mehr ab.
Brisant: Innerhalb des Teams soll es unterschiedliche Meinungen geben. Während einige eine erfahrene Führungsfigur wie Horner begrüßen würden, gibt es offenbar auch Skepsis, insbesondere im Umfeld von Technikchef Adrian Newey, der sich eher eine andere Lösung wünschen soll.
Für zusätzliche Dynamik sorgen nun Aussagen von Ex-Pilot Karun Chandhok. Der frühere Formel-1-Fahrer macht deutlich: Persönliche Differenzen spielen in der Formel 1 oft nur eine untergeordnete Rolle.
„Die Leute in der Formel 1 sind extrem wettbewerbsorientiert. Wenn sie glauben, dass jemand dem Team hilft, erfolgreich zu sein, dann stellen sie persönliche Konflikte hinten an“, erklärt Chandhok bei Sky.

Entscheidend sei am Ende nur eine Frage: Braucht Aston Martin Horner wirklich, um den nächsten Schritt zu machen?
Auch ein weiterer Faktor könnte eine Rolle spielen. Horner soll bei einem möglichen Comeback großen Wert auf Anteile an einem Team legen, ähnlich wie Toto Wolff bei Mercedes. Genau das könnte ein Deal erschweren, aber auch neue Türen öffnen.
Neben Aston Martin gilt auch Alpine weiterhin als mögliche Option. Dort steht ein Einstieg auf Management-Ebene schon länger im Raum. Allerdings könnte ausgerechnet Horners lange Teamchef-Rivale Toto Wolff dem Briten dabei in die Suppe spucken, der Gerüchten zufolge selbst auf Anteile des Mercedes-Kundenteams ein Auge geworfen hat.
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