Helmut Marko schlägt Alarm: Adrian Newey „geht es nicht gut“. Aston Martin kämpft mit Problemen, die sich nicht schnell aus der Welt schaffen lassen.
Die Krise bei Aston Martin spitzt sich weiter zu und jetzt gibt es neue Aussagen, die im Fahrerlager für Aufsehen sorgen. Ex-Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko liefert Einblicke, die für zusätzliche Unruhe sorgen dürften. Im Mittelpunkt: Star-Designer Adrian Newey, der eigentlich als Hoffnungsträger für das Milliarden-Projekt gilt. Doch genau dieser wirkt aktuell alles andere als unbeschwert.
„Ich hatte mit ihm Kontakt“, verrät Marko gegenüber oe24. „Es geht ihm nicht gut.“ Newey gilt als einer der wichtigsten Bausteine für die Zukunft von Aston Martin. Wenn selbst er unter der aktuellen Situation leidet, zeigt das, wie tief die Probleme im Team tatsächlich sitzen.

Aston Martin mit hartnäckigen Problemen
Marko macht klar, dass es sich nicht um kurzfristige Schwierigkeiten handelt: „Bei diesem Projekt gibt es Probleme, die nicht so schnell zu lösen sein werden.“
Damit bestätigt sich der Eindruck aus den ersten Saisonwochen. Aston Martin hinkt den Erwartungen deutlich hinterher, von einem möglichen Angriff auf die Spitze ist aktuell nichts zu sehen. Stattdessen kämpft das Team mit grundlegenden Problemen, sportlich wie strukturell.
Fernando Alonso musste sein Rennen in China vorzeitig aufgeben, da aufgrund von starken Vibrationen im AMR26 seine Hände und Füße taub wurden. Teamkollege Lance Stroll musste sein Gefährt bereits in Runde neun mit einem technischen Problem abstellen.
Besonders bitter: Gerade mit Newey hatte man gehofft, langfristig den entscheidenden Schritt nach vorne zu machen. Doch aktuell scheint selbst der Star-Ingenieur, der mit Marko bei Red Bull 14 WM-Titel feierte, die Lage nicht schnell drehen zu können.
Während Aston Martin strauchelt, blickt Marko gleichzeitig auf die Konkurrenz und sieht vor allem ein Team klar vorne: „Mercedes ist eine Klasse für sich. Dabei zeigen die noch nicht einmal alles.“
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