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Kämpft Aston Martin auch in China mit Ersatzteilen? Alonso klärt auf

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Fernando Alonso. Credit: Simon Galloway/LAT Images/Pirelli
Alex Warneke
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Fernando Alonso schlägt Alarm: Aston Martin kämpft auch vor dem China-GP weiter mit Teilemangel. Ein problemloses Rennen sei derzeit „optimistisch“.

Der Saisonstart 2026 verlief für Aston Martin alles andere als nach Plan. Nach dem enttäuschenden Wochenende in Melbourne warnt Fernando Alonso nun, dass sein Team auch vor dem Großen Preis von China weiterhin mit Problemen kämpft, vor allem wegen fehlender Ersatzteile.

Der Spanier macht deutlich, dass die Lage beim britischen Rennstall noch nicht vollständig unter Kontrolle ist. „Das wäre optimistisch, aber wir können es versuchen“, sagt der zweifache Weltmeister mit Blick auf die Frage, ob Aston Martin in Shanghai überhaupt ein komplettes Rennen problemlos absolvieren kann.

Aston Martin weiter mit Teileproblemen

Der Grund für die vorsichtige Einschätzung liegt in der schwierigen Vorbereitung auf die Saison. Aston Martin hatte bereits während der Wintertests mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. „Offensichtlich fehlen uns immer noch Teile, und China ist schon diese Woche“, erklärt Alonso.

Formel 1 Fernando Alonso Aston Martin Bahrain Test 2026
Fernando Alonso. Credit: Guido De Bortoli/LAT Images/Aston Martin

Vor allem beim neuen Honda-Antrieb und der Integration des komplett neuen Pakets gab es zuletzt Probleme. Beim Saisonauftakt in Australien musste Alonso bereits im ersten freien Training wegen eines Defekts an der Power Unit passen. Auch Teamkollege Lance Stroll hatte kein reibungsloses Wochenende. Beide Aston-Martin-Piloten konnten in Melbourne kein vollständiges Rennen absolvieren.

Hoffnung auf Besserung in Bahrain

Kurzfristig dürfte sich an der Situation wenig ändern. Laut dem Spanier wird erst in den kommenden Wochen mehr Material verfügbar sein. „Für Bahrain werden offenbar mehr Batterien und Ersatzteile verfügbar sein“, erklärt der Spanier. Sofern der WM-Lauf überhaupt aufgrund des anhaltenden Nahost-Konflikts stattfindet. „Für China können wir am Sonntag vielleicht ein bisschen mehr Risiko eingehen.“

Besonders schwierig wird das Wochenende in Shanghai durch das Sprint-Format. Teams haben nur eine einzige Trainingssession, bevor bereits die ersten wichtigen Sessions beginnen. Gerade für ein Team, das noch immer technische Probleme löst, ist das alles andere als ideal.

Alonso bleibt trotzdem optimistisch

Trotz der Schwierigkeiten versucht Alonso, optimistisch zu bleiben. Das Team habe beim Auftakt in Australien immerhin wichtige Daten gesammelt. „Wir müssen die positiven Dinge sehen und nach vorne schauen. Alle arbeiten extrem hart daran, die Situation zu verändern.“

Die Probleme bei Aston Martin seien weiterhin vielfältig, ihr Ursprung sei „unbekannt. Sie tauchen Tag für Tag aus dem Nichts auf, und das macht es schwer, die Zukunft vorherzusagen.“

Vor allem habe das Team in Melbourne einige wichtige Erkenntnisse über das neue Auto gewonnen. „Wir haben einige Dinge getestet und das Fenster des Autos besser verstanden als in Bahrain.“ Auch wenn das Wochenende sportlich enttäuschend verlief, sieht Alonso darin einen wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung.

„Diese Dinge sind für andere Teams normal. Aber wir konnten das in Bahrain nicht machen. Die Daten helfen uns, für China besser vorbereitet zu sein.“

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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