Formel-1-Saisonstart 2026 beim GP Australien in Melbourne: Das sind die Ergebnisse.
Allen Unkenrufen im Vorfeld zum Trotz: Die Formel 1 ist erfolgreich in ihre neue Hybrid-Ära gestartet. Und wie erwartet feiert Mercedes sein Comeback als Dominator der Königsklasse. George Russell gewinnt den GP Australien vor seinem Teamkollegen Andrea Kimi Antonelli. Zweite Kraft im Australien-Feld ist Ferrari. Charles Leclerc wird vor einem wiedererstarkten Lewis Hamilton Dritter.
Dabei sehen die Zuschauer im Albert Park ein durchaus interessantes Rennen. Am Start profitiert Ferrari vom kleineren Turbo, der schneller auf Drehzahl kommt: Charles Leclerc geht von Platz vier aus mit einem Raketenstart an beiden Mercedes vorbei in Führung. Auch Lewis Hamilton kann sich früh von Rang sieben bis auf Platz drei nach vorn schieben.

In der Folge entspinnt sich ein spannendes Duell zwischen Leclerc und Russell um die Führung, bei dem die Positionen mehrfach wechseln. Zwar entstehen dabei keine klassischen Ausbremsmanöver, doch auch die Attacken dank Energieüberschuss sorgen für ungewohntes, aber unterhaltsames Racing.
„Ich kann mich nicht erinnern, das in der Formel 1 mal so gesehen zu haben“, bewertet Ralf Schumacher bei Sky. „Das Frustrierende früher: Man konnte ranfahren, kam aber nicht vorbei. Das ist jetzt anders und damit für den Zuschauer durchaus spannend.“
Erst eine virtuelle Safety-Car-Phase nach einem Antriebsschaden von Isack Hadjar entzerrt das Duell an der Spitze: Mercedes kommt zum frühen Doppelstopp und erarbeitet sich so einen strategischen Vorteil. Ferrari dagegen lässt beide Piloten auf der Bahn und verspielt so die Chance auf den Sieg.
Schadensbegrenzung betreibt Max Verstappen: Der viermalige Champion arbeitet sich nach seinem unverschuldeten Unfall im Qualifying von Platz 20 bis auf Rang sechs nach vorn. Nur an Lando Norris (McLaren) kommt der Red-Bull-Star nicht mehr vorbei, lässt aber Oliver Bearman (Haas/P7) und Rookie Arvid Lindblad (Racing Bulls) hinter sich.

Starker Einstand für Audi: Nach einem erfolgreichen Qualifying mit den Rängen zehn und elf holt das noch junge Werksteam gleich im ersten Rennen seine ersten WM-Punkte. Gabriel Bortoleto wird Neunter.
Ein schwarzer Sonntag wird es dagegen für Oscar Piastri: Für den Lokalmatador ist das Rennen bereits in der Runde zur Startaufstellung vorbei. Der Australier kommt auf einen Randstein, plötzlich bricht das Heck seines McLaren aus und er landet rückwärts in der Bande. „Ich hatte plötzlich unerwartet viel Energie“, erklärt er geknickt.
Auch für Nico Hülkenberg ist das Rennen vorbei, bevor es begonnen hat: Ebenfalls auf dem Weg ins Grid streikt sein Audi-Antrieb – ein Problem, das das Team nicht mehr lösen kann. Der Deutsche muss aus der Garage zuschauen.
Weitere Ausfälle, die allerdings im Vorfeld zu erwarten waren: Beide Aston Martin von Fernando Alonso und Lance Stroll sowie der Cadillac von Valtteri Bottas. Sergio Perez wird im zweiten Auto des US-Neueinsteigers Letzter.
Formel 1: Australien Grand Prix 2026
Rennen, Ergebnis
| Position | Fahrer | Team | Zeit | Abstand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | George Russell | Mercedes | 01:22.670 Std. | |
| 2 | Andrea Kimi Antonelli | Mercedes | 01:22.417 | 00:02.974 |
| 3 | Charles Leclerc | Ferrari | 01:22.579 | 00:15.519 |
| 4 | Lewis Hamilton | Ferrari | 01:22.423 | 00:16.144 |
| 5 | Lando Norris | McLaren | 01:22.358 | 00:51.741 |
| 6 | Max Verstappen | Red Bull | 01:22.091 | 00:54.617 |
| 7 | Oliver Bearman | Haas | 01:24.020 | +1 Rnd. |
| 8 | Arvid Lindblad | Racing Bulls | 01:24.182 | +1 Rnd. |
| 9 | Gabriel Bortoleto | Audi | 01:23.257 | +1 Rnd. |
| 10 | Pierre Gasly | Alpine | 01:24.486 | +1 Rnd. |
| 11 | Esteban Ocon | Haas | 01:24.424 | +1 Rnd. |
| 12 | Alex Albon | Williams | 01:24.375 | +1 Rnd. |
| 13 | Liam Lawson | Racing Bulls | 01:23.783 | +1 Rnd. |
| 14 | Franco Colapinto | Alpine | 01:22.926 | +2 Rnd. |
| 15 | Carlos Sainz | Williams | 01:23.590 | +2 Rnd. |
| 16 | Sergio Perez | Cadillac | 01:26.070 | +3 Rnd. |
| 17 | Lance Stroll | Aston Martin | 01:25.410 | +15 Rnd. |
| 18 | Fernando Alonso | Aston Martin | 01:25.713 | +37 Rnd. |
| 19 | Valtteri Bottas | Cadillac | 01:27.364 | +42 Rnd. |
| 20 | Isack Hadjar | Red Bull | 01:25.239 | +47 Rnd. |
| 21 | Oscar Piastri | McLaren | – | – |
| 22 | Nico Hülkenberg | Audi | – | – |
Qualifying in Melbourne: Mercedes zerlegt Konkurrenz nach Verstappen-Crash
Das Imperium ist zurück! Wie erwartet dominiert Mercedes das Qualifying zum Großen Preis von Australien, dem ersten Zeittraining mit den neuen Hybridautos. George Russell holt die Pole-Position 0,293 Sekunden vor seinem Teamkollegen Kimi Antonelli. Der Italiener feiert ein starkes Comeback, nachdem er im dritten freien Training einen heftigen Unfall hatte. Erst während des ersten Qualifying-Segments haben die Mechaniker den Silberpfeil reparieren können.
„Ich weiß gar nicht, wen ich zuerst loben will, aber wahrscheinlich die Mechaniker, die unglaubliches geleistet haben“, freut sich Teamchef Toto Wolff. „Und dann natürlich George, der mit einer Leichtigkeit diese Rundenzeit rausgeklopft hat.

Auf Rang drei landet Isack Hadjar. Der Red Bull-Pilot hat aber schon einen signifikanten Rückstand von 0,785 Sekunden. Vierter wird ein „geschockter“ Charles Leclerc (Ferrari) vor den beiden McLaren von Oscar Piastri und Lando Norris. Der amtierende Weltmeister wird mit einem defekten Frontflügel immerhin noch Sechster. Zum Verhängnis wird ihm ein Lüfter, den Antonelli auf der Strecke verloren und den Norris voll erwischt hatte.
Schrecksekunde gleich im ersten Qualifying-Segment für Max Verstappen: Der viermalige Weltmeister verliert Ende Start-Ziel die Kontrolle über seinen Red Bull und kracht in die Bande. Grund: eine blockierende Hinterachse. Verstappen nimmt die Hände nicht rechtzeitig vorm Aufprall vom Lenkrad und tut sich leicht sogar weh. Sein trockener Kommentar am Funk zu Platz 20: „Fantastisch!“
Später gibt Verstappen Entwarnung: „Das Handgelenk ist in Ordnung, alles gut. Die Hinterachse hat beim Anbremsen blockiert. Keine Ahnung warum.“ Sein Teamchef Laurent Meikes räumt ein: „Noch ist nichts perfekt bei uns, weder das Chassis noch das Auto. Aber wir arbeiten daran. Das macht die Formel 1 ja auch aus.“
Kleine Enttäuschung auch für Lewis Hamilton. Nach einem kompletten Mental-Reset im Winter startet er ins erste Rennen erneut nur von Rang sieben, fast zwei Zehntelsekunden hinter Teamkollege Leclerc. Positive Überraschung dahinter: Die beiden Racing Bulls haben es in die Top Ten geschafft.

Starker Auftakt fürs Audi-Werksteam beim ersten Formel-1-Rennen eines Autos mit den vier Ringen: Nico Hülkenberg wird Elfter. Sein Teamkollege Gabriel Bortoleto schafft sogar den Sprung in die Top Ten, muss seinen Silberpfeil mit den vier Ringen aber auf dem Weg zurück in die Box mit einem Technikproblem in der Boxengasse parken. Der Brasilianer ist dabei so langsam in der Boxengasse unterwegs, dass Arvid Lindblad (Racing Bulls) ihm beinahe ins Heck rauscht.
„Das war sehr dynamisch und hektisch, weil wir einige Problemchen hatten und es nicht so zivilisiert lief wie im letzten Jahr“, erklärt Hülkenberg. „Die allerletzte Runde in Q2 hat dann gesessen, deshalb bin ich ziemlich zufrieden, zumal wir noch viel Luft nach oben haben.“
Diverse Dramen am Ende des Feldes: Lance Stroll (Aston Martin) und Carlos Sainz (Williams) schaffen aufgrund von Technikproblemen keine gezeitete Runde. Cadillac landet als Neueinsteiger auf den Plätzen 18 und 19. Fernando Alonso wird im zweiten Aston Martin 17.
Formel 1: Australien Grand Prix 2026
Qualifying, Ergebnis
| Position | Fahrer | Team | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | G. Russell | Mercedes | 01:18.518 Min. |
| 2 | A. Antonelli | Mercedes | 01:18.811 |
| 3 | I. Hadjar | Red Bull | 01:19.303 |
| 4 | C. Leclerc | Ferrari | 01:19.327 |
| 5 | O. Piastri | McLaren | 01:19.380 |
| 6 | L. Norris | McLaren | 01:19.475 |
| 7 | L. Hamilton | Ferrari | 01:19.478 |
| 8 | L. Lawson | Racing Bulls | 01:19.994 |
| 9 | A. Lindblad | Racing Bulls | 01:21.247 |
| 10 | G. Bortoleto | Audi | 00:00.000 |
| 11 | N. Hülkenberg | Audi | 01:20.303 |
| 12 | O. Bearman | Haas | 01:20.311 |
| 13 | E. Ocon | Haas | 01:20.491 |
| 14 | P. Gasly | Alpine | 01:20.501 |
| 15 | A. Albon | Williams | 01:20.941 |
| 16 | F. Colapinto | Alpine | 01:21.270 |
| 17 | F. Alonso | Aston Martin | 01:21.969 |
| 18 | S. Perez | Cadillac | 01:22.605 |
| 19 | V. Bottas | Cadillac | 01:23.244 |
| 20 | M. Verstappen | Red Bull | keine Zeit |
| 21 | C. Sainz | Williams | keine Zeit |
| 22 | L. Stroll | Aston Martin | keine Zeit |
Drittes Training: Russell dominiert, heftiger Antonelli-Unfall
Freud und Leid bei Mercedes im 3. Training zum Formel-1-Auftakt in Australien. Während George Russell die Konkurrenz in Melbourne deutlich distanziert, sorgt Teamkollege Kimi Antonelli mit einem heftigen Crash für einen Schreckmoment. Die Qualifying-Teilnahme des Italieners steht auf der Kippe.
Russell setzte auf dem Albert Park Circuit mit 1:19,053 Minuten die klare Bestzeit. Der Brite war damit satte sechs Zehntel schneller als Lewis Hamilton im Ferrari. Charles Leclerc landete auf Rang drei vor Lokalmatador Oscar Piastri im McLaren.
Der große Aufreger folgte zehn Minuten vor Schluss: Antonelli verlor in Kurve zwei die Kontrolle über seinen Mercedes. Der Rookie überfuhr bei seiner Qualifying-Simulation aggressiv die Kerbs, verlor schlagartig das Heck und schlug heftig in die Tecpro-Barriere ein.

Immerhin: Der Italiener konnte das Auto unverletzt verlassen. Doch der Schaden am Silberpfeil ist erheblich. Seine Teilnahme am Qualifying ist deshalb fraglich.
FIA sorgt für Verwirrung
Für Diskussionen sorgte zuvor die sogenannte Straight Mode Zone 4. Mehrere Fahrer hatten die Passage wegen des reduzierten Abtriebs als zu gefährlich kritisiert. Die FIA strich die Zone zunächst – nahm die Änderung kurz vor Trainingsbeginn jedoch wieder zurück, um weitere Daten zu sammeln.
Auch Williams erlebte einen schwierigen Vormittag. Carlos Sainz blieb früh ohne Vortrieb in der Boxeneinfahrt stehen und musste das Training vorzeitig beenden. Teamkollege Alexander Albon hatte später ebenfalls Probleme, konnte aber weiterfahren.
Gar nicht erst auf die Strecke kam Lance Stroll: Neue Schwierigkeiten mit dem Honda-Motor verhinderten seine Teilnahme am Abschlusstraining.
Formel 1: Australien Grand Prix 2026
3. Training, Ergebnis
| Position | Fahrer | Team | Zeit | Abstand | Runden |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | G. Russell | Mercedes | 01:19.053 | 23 | |
| 2 | L. Hamilton | Ferrari | 01:19.669 | 00:00.616 | 22 |
| 3 | C. Leclerc | Ferrari | 01:19.827 | 00:00.774 | 20 |
| 4 | O. Piastri | McLaren | 01:20.087 | 00:01.034 | 17 |
| 5 | I. Hadjar | Red Bull | 01:20.137 | 00:01.084 | 15 |
| 6 | M. Verstappen | Red Bull | 01:20.197 | 00:01.144 | 15 |
| 7 | A. Antonelli | Mercedes | 01:20.324 | 00:01.271 | 18 |
| 8 | L. Norris | McLaren | 01:20.443 | 00:01.390 | 22 |
| 9 | G. Bortoleto | Audi | 01:20.459 | 00:01.406 | 19 |
| 10 | O. Bearman | Haas | 01:20.778 | 00:01.725 | 18 |
| 11 | A. Lindblad | Racing Bulls | 01:20.838 | 00:01.785 | 15 |
| 12 | L. Lawson | Racing Bulls | 01:20.890 | 00:01.837 | 13 |
| 13 | E. Ocon | Haas | 01:20.983 | 00:01.930 | 19 |
| 14 | N. Hülkenberg | Audi | 01:21.067 | 00:02.014 | 22 |
| 15 | P. Gasly | Alpine | 01:21.071 | 00:02.018 | 26 |
| 16 | F. Colapinto | Alpine | 01:21.413 | 00:02.360 | 22 |
| 17 | A. Albon | Williams | 01:21.664 | 00:02.611 | 17 |
| 18 | F. Alonso | Aston Martin | 01:22.720 | 00:03.667 | 20 |
| 19 | V. Bottas | Cadillac | 01:23.514 | 00:04.461 | 12 |
| 20 | S. Perez | Cadillac | 01:24.397 | 00:05.344 | 21 |
| 21 | C. Sainz | Williams | 00:00.000 | 00:00.000 | 1 |
| 22 | L. Stroll | Aston Martin | 00:00.000 | 00:00.000 | 0 |
Lokalmatador mit erster Tagesbestzeit
Die Formel-1-Saison ist offiziell eröffnet und der erste Tagessieger heißt Oscar Piastri (McLaren)! Der Lokalmatador fuhr auf den Soft-Reifen eine Runde in 1:19,729 Minuten und war damit klar schneller als die Konkurrenz. Hinter ihm folgten die beiden Mercedes-Piloten Kimi Antonelli und George Russell.
Ferrari blieb ebenfalls in Schlagdistanz. Lewis Hamilton belegte Platz vier, Charles Leclerc wurde Fünfter.
Melbourne: Verstappen kämpft mit Problemen

Für Max Verstappen verlief die Session dagegen alles andere als optimal. Der Red-Bull-Star hatte bereits zu Beginn Schwierigkeiten: Noch vor der Ausfahrt aus der Box verlor sein Auto plötzlich Leistung und musste zurückgeschoben werden. Erst nach rund einer halben Stunde konnte der viermalige Weltmeister erstmals auf die Strecke gehen. Am Ende reichte es nur für Platz sechs, direkt vor Weltmeister Lando Norris im zweiten McLaren.
Verstappen sammelte immerhin noch 29 Runden, doch kurz vor Trainingsende sorgte er selbst noch einmal für eine spektakuläre Szene. Nach einem Rutscher in Kurve zehn landete er im Kiesbett und beschädigte dabei Teile des Unterbodens. Das Training war für ihn damit vorzeitig beendet.
Auch Weltmeister Lando Norris blieb nicht von Problemen verschont. Im ersten Training streikte die Getriebe-Elektronik seines McLaren. Der fehlende Fahrbetrieb machte sich später bemerkbar: Mit mehr als einer Sekunde Rückstand kam er lediglich auf Rang sieben.
Mercedes und Ferrari dicht dran

Hinter der Spitze präsentierte sich das Feld eng. Mercedes bestätigte mit Antonelli und Russell eine starke Form, während Ferrari mit Hamilton und Leclerc ebenfalls positiv auffiel.
Die Top Ten komplettierten Arvid Lindblad, Isack Hadjar und Esteban Ocon. Nico Hülkenberg landete im besten Audi auf Rang zwölf und verlor rund anderthalb Sekunden auf die Bestzeit.
Aston Martin blieb erneut das Schlusslicht des Feldes. Aufgrund von Problemen mit der Honda-Antriebseinheit belegten Fernando Alonso und Lance Stroll nur die Ränge 21 und 21. Schlechter war nur Cadillac: Sergio Perez konnte wegen eines Sensor- und später eines Hydraulikproblems kaum fahren. Immerhin: Sein Teamkollege Valtteri Bottas war etwa eine Sekunde schneller als die Aston Martins.
Chaos und Beinahe-Crash auf der Strecke
Neben den Zeiten sorgten auch mehrere Zwischenfälle für Aufsehen. Gleich zu Beginn kam es zu einer kuriosen Situation zwischen George Russell und Rookie Arvid Lindblad, als beide gleichzeitig losfahren wollten und sich dabei leicht berührten. Der Mercedes blieb jedoch unbeschädigt.
Noch brenzliger wurde es auf der Start-Ziel-Geraden: Franco Colapinto war mit seinem Alpine langsam auf der Ideallinie unterwegs, als Lewis Hamilton mit hohem Tempo auflief. Der Ferrari-Pilot konnte erst im letzten Moment ausweichen und einen Auffahrunfall verhindern.
Auch mehrere Ausritte sorgten für Action. Russell und Hamilton verbremsten sich beide in Kurve drei und mussten durch das Kiesbett. Isack Hadjar und Charles Leclerc machten ebenfalls Fehler und rutschten kurz neben die Strecke.
McLaren setzt erstes Ausrufezeichen

Nach der Ferrari-Bestzeit im ersten Training meldete sich damit nun McLaren an der Spitze zurück. Besonders für Piastri war die Bestzeit vor heimischem Publikum ein starkes Signal.
Formel 1: Australien Grand Prix 2026
2. Training, Ergebnis
| Position | Fahrer | Team | Zeit | Abstand | Runden |
| 1 | O. Piastri | McLaren | 01:19.729 | 26 | |
| 2 | A. Antonelli | Mercedes | 01:19.943 | 00:00.214 | 31 |
| 3 | G. Russell | Mercedes | 01:20.049 | 00:00.320 | 28 |
| 4 | L. Hamilton | Ferrari | 01:20.050 | 00:00.321 | 32 |
| 5 | C. Leclerc | Ferrari | 01:20.291 | 00:00.562 | 30 |
| 6 | M. Verstappen | Red Bull | 01:20.366 | 00:00.637 | 13 |
| 7 | L. Norris | McLaren | 01:20.794 | 00:01.065 | 29 |
| 8 | A. Lindblad | Racing Bulls | 01:20.922 | 00:01.193 | 30 |
| 9 | I. Hadjar | Red Bull | 01:20.941 | 00:01.212 | 28 |
| 10 | E. Ocon | Haas | 01:21.179 | 00:01.450 | 29 |
| 11 | O. Bearman | Haas | 01:21.326 | 00:01.597 | 31 |
| 12 | N. Hülkenberg | Audi | 01:21.351 | 00:01.622 | 34 |
| 13 | L. Lawson | Racing Bulls | 01:21.358 | 00:01.629 | 29 |
| 14 | G. Bortoleto | Audi | 01:21.668 | 00:01.939 | 28 |
| 15 | A. Albon | Williams | 01:21.847 | 00:02.118 | 32 |
| 16 | P. Gasly | Alpine | 01:22.167 | 00:02.438 | 16 |
| 17 | C. Sainz | Williams | 01:22.253 | 00:02.524 | 10 |
| 18 | F. Colapinto | Alpine | 01:22.619 | 00:02.890 | 27 |
| 19 | V. Bottas | Cadillac | 01:23.660 | 00:03.931 | 28 |
| 20 | F. Alonso | Aston Martin | 01:24.662 | 00:04.933 | 18 |
| 21 | L. Stroll | Aston Martin | 01:25.816 | 00:06.087 | 13 |
| 22 | S. Perez | Cadillac | 01:58.806 | 00:00.000 | 2 |
Formel 1: Australien Grand Prix 2026
1. Training, Ergebnis
| Position | Fahrer | Team | Zeit | Abstand | Runden |
| 1 | C. Leclerc | Ferrari | 01:20.267 | 33 | |
| 2 | L. Hamilton | Ferrari | 01:20.736 | 00:00.469 | 30 |
| 3 | M. Verstappen | Red Bull | 01:20.789 | 00:00.522 | 27 |
| 4 | I. Hadjar | Red Bull | 01:21.087 | 00:00.820 | 24 |
| 5 | A. Lindblad | Racing Bulls | 01:21.313 | 00:01.046 | 22 |
| 6 | O. Piastri | McLaren | 01:21.342 | 00:01.075 | 21 |
| 7 | G. Russell | Mercedes | 01:21.371 | 00:01.104 | 26 |
| 8 | A. Antonelli | Mercedes | 01:21.376 | 00:01.109 | 24 |
| 9 | G. Bortoleto | Audi | 01:21.696 | 00:01.429 | 23 |
| 10 | N. Hülkenberg | Audi | 01:21.969 | 00:01.702 | 21 |
| 11 | E. Ocon | Haas | 01:22.161 | 00:01.894 | 28 |
| 12 | C. Sainz | Williams | 01:22.323 | 00:02.056 | 30 |
| 13 | L. Lawson | Racing Bulls | 01:22.613 | 00:02.346 | 28 |
| 14 | O. Bearman | Haas | 01:22.682 | 00:02.415 | 25 |
| 15 | A. Albon | Williams | 01:23.130 | 00:02.863 | 24 |
| 16 | F. Colapinto | Alpine | 01:23.325 | 00:03.058 | 26 |
| 17 | V. Bottas | Cadillac | 01:24.022 | 00:03.755 | 24 |
| 18 | P. Gasly | Alpine | 01:24.035 | 00:03.768 | 27 |
| 19 | L. Norris | McLaren | 01:24.391 | 00:04.124 | 7 |
| 20 | S. Perez | Cadillac | 01:24.620 | 00:04.353 | 14 |
| 21 | L. Stroll | Aston Martin | 01:50.334 | 00:30.067 | 3 |
| 22 | F. Alonso | Aston Martin | 00:00.000 | 00:00.000 | 0 |
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