Formel 1

Ecclestone überrascht mit klarer WM-Prognose

Formel 1 Bernie Ecclestone
Bernie Ecclestone. Credit: Jörg Mitter / Red Bull Ring
Ralf Bach
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Drei Siege in Folge, Pole in Miami und die WM-Führung: Kimi Antonelli begeistert aktuell die Formel 1. Jetzt legt sich sogar Ex-Boss Bernie Ecclestone im Titelkampf fest.

Die rasanten Fahrten eines 19-Jährigen an die Spitze der Formel-1-Gesamtwertung lassen selbst einen 95-Jährigen nicht kalt… 

Nach seinem Sieg in Miami – bereits der dritte Triumph in Folge – liegt Italiens neuer Hoffnungsträger Kimi Antonelli in der WM inzwischen 20 Punkte vor seinem deutlich erfahreneren Mercedes-Teamkollegen George Russell. Für Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ist die Lage deshalb bereits klar.

Ecclestone sieht nur zwei Titelkandidaten

„Die Saison ist noch jung, aber im Moment hat Antonelli die besten Chancen, seinen Vorsprung auf Russell auszubauen“, sagt der Brite der Schweizer Zeitung Blick.

Formel 1 Andrea Kimi Antonelli Mercedes Japan 2026
Andrea Kimi Antonelli. Credit: Jiri Krenek / ACTIVEPICTURES

Für Ecclestone kommen aktuell sogar nur noch zwei Fahrer für den Titel infrage: „Antonelli oder Verstappen werden Weltmeister.“

Vor allem die Leistung des Mercedes-Rookies beeindruckt den langjährigen Formel-1-Boss. Antonelli hatte sich in Miami die Pole Position gesichert und das Rennen anschließend souverän kontrolliert. Während Russell erneut Probleme hatte, liefert der Italiener konstant ab.

Auch Verstappen bleibt für Bernie brandgefährlich

Gleichzeitig glaubt Ecclestone aber auch an ein Comeback von Max Verstappen. „Red Bull scheint seinen Einbruch überwunden zu haben“, so Ecclestone. „Max hat sein Feuer wiederentdeckt – und wenn er das tut, ist er gefährlich.“

Wolff stärkt Russell den Rücken

Bei Mercedes wird die Euphorie um Antonelli allerdings noch etwas gebremst. Trotz des Höhenflugs des Italieners stellt sich Mercedes-Teamchef Toto Wolff öffentlich weiter hinter Russell.

Formel 1 George Russell Mercedes Miami 2026
George Russell. Credit: Sona Maleterova/LAT Images

Gegenüber der italienischen Gazzetta dello Sport verwies Wolff auf technische Probleme, Pech und eigene Fehler des Briten. „Was wir an diesem Sport lieben, ist, dass die Uhr am Ende des Rennens niemals lügt“, so der Wiener. „Und die Uhr sagt, Kimi habe die letzten drei Grand Prix verdient gewonnen.“

Russell habe dagegen „teilweise aufgrund von Problemen im Team oder Pech“ Punkte liegen lassen, in Miami aber auch durch eigene Fehler.

Dennoch betont Wolff, dass Russell weiterhin fest zu den Zukunftsplänen von Mercedes gehöre: „Wir kennen Georges Wert, und wir wissen, dass er, ausgehend von Kanada, hochmotiviert und bereit sein wird, seinen Gegnern das Leben schwer zu machen.“

Fest steht: Der teaminterne Zweikampf bei Mercedes könnte eines der großen Highlights dieser Saison werden.

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Autor

Ralf Bach
Ralf Bach

Ralf Bachs Zuhause ist der Formel-1-Zirkus. Seit rund 30 Jahren berichtet er für SPORT BILD, AUTO BILD MOTORSPORT, SPORT1 und das Ippen-Netzwerk (TZ München, Frankfurter Rundschau) von der Königsklasse. Für seine exklusiven Stories wurde er in die „Paddock Hall of Fame“ der Formel 1 aufgenommen. Auf F1-Insider.com schildert er, wie die Protagonisten ticken. Twitter: @ralfbond


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