Martin Brundle, Ex-Teamkollege von Michael Schumacher, schwärmt von Red Bulls erster Testfahrt mit eigenem Motor. Der Brite warf bereits einen Blick in die Motorenschmiede.
Martin Brundle zeigt sich beeindruckt von dem, was Red Bull für die Formel-1-Saison 2026 auf die Beine gestellt hat. Der frühere Benetton-Teamkollege von Michael Schumacher lobte vor allem die Entwicklung der neuen Antriebseinheit in höchsten Tönen. „Sie haben dort einen unglaublichen Job gemacht. Sie haben viele gute Leute, viele Ressourcen und eine großartige Anlage“, sagte Brundle bei Sky Sports F1.
Der Rennstall von Max Verstappen startet diese Saison das erste Mal mit einer selbst entwickelten und produzierten Power Unit, mit der Unterstützung von Ford. 2026 wird er sowohl bei Red Bull als auch beim Schwesterteam Racing Bulls eingesetzt.

Red Bull: Brundle warf einen Blick in die Motorenfabrik
Beim ersten Wintertest in Barcelona sammelten beide Teams zusammen über 500 Runden, damit belegten sie in der Kilometertabelle die Ränge fünf und sechs. „Christian Horner hat mich vor mehr als anderthalb Jahren durch die Motorenfabrik geführt, und ich dachte nur: Mein Gott, das ist unglaublich!“, erinnert sich Brundle. Umfang, Personalstärke, Prüfstände, all das erkläre, warum er vom bisherigen Eindruck nicht überrascht sei.
Mit Blick auf das neue Reglement sieht Brundle zwei Hersteller besonders gut aufgestellt: Red Bull und Mercedes. Beide liefern ihre Motoren an mehrere Teams, was laut Brundle einen klaren Vorteil darstellt. „Red Bull hat zwei Teams, Mercedes wird am Ende vier haben. Ihre Lernkurve und Fortschrittsrate wird dadurch höher sein“, so der Ex-Pilot. Zum Vergleich: Honda versorgt mit Aston Martin nur einen Rennstall, Audi ist ebenfalls auf sich allein gestellt. Nur Ferrari hat mit Haas und Cadillac noch zwei weitere Teams mit gleichem Aggregat im Heck.
Trotz aller Einschätzungen bleibt für Brundle klar: Viele Antworten stehen noch aus. Frühstens nach dem zweiten Wintertest vom 11. bis 13. Februar in Bahrain wird sich zeigen, ob Red Bulls „unglaublicher Job“ auch sportlich den Ton angibt.
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