Ferrari-Fans träumen laut: Enzos Sohn Piero Ferrari bringt Antonelli überraschend ins Spiel.
Ein Italiener im Ferrari – für viele Tifosi würde damit ein Formel-1-Traum wahr! Und der ist seit dem Sieg von Kimi Antonelli in China vielleicht gar nicht mehr so unrealistisch. Ja, noch fährt der 19-Jährige natürlich für Mercedes, ist als Absolvent des Silberpfeil-Juniorprogramms mittelfristig an die Marke gebunden.
Aber in etwas fernerer Zukunft ist alles möglich. Sag niemals nie, heißt es bekanntlich in der Formel 1 und genau dieses Szenario bringt jetzt Piero Ferrari ins Spiel. Der Vizepräsident des italienischen Sportwagenherstellers und – vor allem – der Sohn von Gründer-Legende Enzo Ferrari äußert sich ungewöhnlich offen über Antonelli und macht klar: Ganz abwegig ist ein Wechsel nicht.
Ferrari denkt an Antonelli
Die Worte, die wie Musik klingen müssen in den Ohren nicht nur der italienischen Formel-1-Fans: „Es ist kein verbotener Traum“, sagt Ferrari über ein mögliches Engagement des jungen Italieners. Und erinnert daran, dass es schon früher Landsleute im roten Cockpit gab. „Der letzte war mein Freund Michele Alboreto. Er hatte es versucht, aber es hat nicht geklappt.“

Klar ist jedenfalls: Für Ferrari ist Antonelli mehr als nur ein Talent. „Er hat bereits gezeigt, dass er Autos auf Top-Niveau verdient. Mit etwas Erfahrung wird er sicher ein großer Fahrer“, so der Vizepräsident.
Die Sehnsucht nach einem italienischen Top-Piloten ist groß. Der letzte GP-Sieg liegt rund 20 Jahre zurück, als Giancarlo Fisichella 2006 in Malaysia gewann. Einen Weltmeister aus Italien gab es zuletzt 1953 mit Alberto Ascari.
Mit Antonelli keimt diese Hoffnung neu auf. Nicht erst seit seinem Sieg gilt der 19-Jährige als eines der größten Talente im aktuellen Feld und hat in seiner Debütsaison bereits auf sich aufmerksam gemacht.
Lob aus Maranello
Ferrari hat den Aufstieg genau beobachtet und spart nicht mit Lob. „Er ist ein unglaublich schneller Fahrer, das zeigen die Vergleiche mit seinen Teamkollegen“, ergänzt Piero Ferrari.
Besonders beeindruckt ihn die Konstanz Antonellis: „Er holt aus jedem Auto zu jeder Zeit Leistung heraus. Für mich ist er eine feste Größe.“
Allein: Kurzfristig ist ein Wechsel kein Thema. Ferrari setzt aktuell auf Charles Leclerc und junge Talente wie Ferrari-Academy-Absolvent Oliver Bearman.
Doch langfristig scheint die Tür offen zu sein. Solange ist Träumen angesagt…
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!