Das Rennen endet unter Safety Car-Bedingungen. Eine Einblendung im TV sorgte jedoch für Verwirrung, die FIA bezieht Stellung.
Das chaotische Ende des Großen Preises von Großbritannien sorgt nach dem Rennen für kurze Diskussionen. Eigentlich deutet alles auf einen finalen Showdown in Silverstone hin, doch am Ende gewinnt Charles Leclerc hinter dem Safety Car. Nun erklärt die FIA den Grund.
Nach dem späten Ausfall von Max Verstappen kommt das Safety Car auf die Strecke. Weil die Bergung des Red Bull rechtzeitig abgeschlossen wird, hoffen Fahrer und Fans auf eine letzte Rennrunde unter Grün.

Diese Hoffnung wird noch größer, als die offizielle Meldung „Safety Car in this lap“ erscheint. Doch statt in die Box abzubiegen, bleibt Safety-Car-Fahrer Bernd Mayländer auf der Strecke.
FIA bestätigt Software-Fehler
Nach dem Rennen liefert der Automobil-Weltverband die Erklärung: Die Anzeige war falsch. Ein FIA-Sprecher erklärt: „Artikel B5.13.5 des Safety-Car-Reglements besagt, dass nach dem Zurückrunden der überrundeten Fahrzeuge eine vollständige Runde absolviert werden muss.“
Genau dieses Verfahren sei von der Rennleitung eingehalten worden. Die Meldung „Safety Car in this lap“ sei jedoch irrtümlich erschienen. Der Grund laut FIA: ein Software-Fehler.
Mehr News
Kein letzter Angriff auf Leclerc
Dadurch bleibt der erhoffte Schlussspurt aus. Ferrari-Pilot Leclerc fährt kontrolliert hinter dem Safety Car ins Ziel und feiert seinen ersten Saisonsieg.
George Russell und Lewis Hamilton komplettieren das Podest. Die FIA stellt jedoch klar: Die Entscheidung selbst war korrekt, lediglich die eingeblendete Nachricht sorgte für die Verwirrung.
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!