Vor einem Jahr feierte Nico Hülkenberg in Silverstone sein erstes Formel-1-Podium. Diesmal endet der Großbritannien-GP für den Audi-Piloten bitter – während sein Teamkollege jubelt.
Ausgerechnet in Silverstone…
Vor einem Jahr erlebte Nico Hülkenberg hier einen der größten Momente seiner Formel-1-Karriere, fuhr erstmals aufs Podium. Diesmal wird der Traditionskurs für den Deutschen zur Enttäuschung.
Der Audi-Pilot muss seinen Rennwagen vorzeitig abstellen. Ein technisches Problem beendet einen ohnehin schwierigen Grand Prix.
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Bortoleto holt Punkte
Hülkenberg enttäuscht: „Klar, es ist immer nicht optimal und frustrierend. Aber davor war der Verlauf ohnehin schon sehr mühsam und schwierig.“
Immerhin: Für Audi gibt es trotzdem Grund zur Freude. Teamkollege Gabriel Bortoleto fährt auf Rang acht und sammelt weitere WM-Punkte für den neuen Werkseinsatz.

„Wichtig ist, dass wir wieder gepunktet haben“, lobt denn auch Hülkenberg entsprechend. „Der Kollege ist ein sehr sauberes Wochenende gefahren, hart verdient. Von daher freue ich mich für ihn und für das Team.“
Audi-Getriebe spielt verrückt
Was genau am Audi streikte, ist noch nicht vollständig geklärt. Hülkenberg berichtet aber von Problemen mit dem Getriebe.
Der Deutsche: „Die Runde davor bin ich in die Box gekommen und hatte beim Boxeneingang schon Probleme. Das Getriebe ist von alleine in Neutral gesprungen.“

Der Routinier musste seinen Audi sogar kurz stoppen: „Ich musste anhalten, um wieder einen Gang zu finden. Ich nehme an, dass da irgendetwas nicht mehr synchronisiert war, wie es sollte.“
Hülkenberg erklärt seinen Dreher
Allein: Bereits der Start verlief für Hülkenberg turbulent. In der Anfangsphase drehte sich der Emmericher und verlor dadurch wichtige Positionen. „Die ersten zwei Runden waren sehr spektakulär und wild, mit verschiedenen Energiestrategien von verschiedenen Autos und Teams“, erklärt er.
Durch die neuen Autos und unterschiedlichen Energie-Einstellungen wurde der Kampf im Feld unberechenbar. Hülkenberg: „Es war ein ziemlicher Überlebenskampf mit so viel Dirty Air.“
Dann der Kontrollverlust: „Wahrscheinlich war ein bisschen zu viel Zug auf der Kette und auf der Hinterachse, und ich habe einfach das Auto verloren.“
Nach dem Silverstone-Märchen 2025 bleibt für den Emmericher diesmal also nur Frust und die Hoffnung, dass Audi mit den nächsten Punkten von Bortoleto weiter Fahrt aufnimmt.
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