Lewis Hamilton verdient Millionen, doch statt Supersportwagen kauft der Rekordweltmeister Pokémon-Karten.
Er gehört zu den bestbezahlten Stars der Formel 1, Lewis Hamilton. Doch wofür der Rekordweltmeister sein Geld ausgibt, überrascht selbst langjährige Fans. Statt Supersportwagen sammelt er inzwischen Sammelkarten, allen voran Pokémon.
Laut Forbes war Hamilton 2025 der zweitbestbezahlte Fahrer im Feld. Sein Gehalt soll bei rund 70 Millionen US-Dollar gelegen haben, dazu kamen Bonuszahlungen von etwa 0,5 Millionen Dollar. Während viele Kollegen ihren Reichtum mit exklusiven Autos zur Schau stellen, geht der Brite seit einiger Zeit einen ganz anderen Weg.

Bereits im vergangenen Jahr erklärte Hamilton am Rande des Grand Prix von Baku offen, dass er sich von seiner Autosammlung getrennt hat: „Ich habe keine Autos mehr, also habe ich alle verkauft. Ich interessiere mich heutzutage mehr für Kunst. Wenn ich mir ein Auto holen würde, dann wäre es der F40, das ist ein schönes Kunstwerk.“
Sammelleidenschaft seit Hamiltons Kindheit
Stattdessen hat sich Hamilton stärker der Kunst- und Modewelt zugewandt. Der 41-Jährige ist regelmäßig auf internationalen Fashion-Events zu sehen und fungiert unter anderem als Markenbotschafter für Dior.
Was viele nicht wussten: Ein Teil seines Geldes fließt inzwischen in ein ganz anderes Hobby. Bei der Paris Fashion Week sprach der Superstar mit Vogue France über seine Leidenschaft fürs Sammeln und überraschte mit einer sehr persönlichen Erinnerung aus der Kindheit: „Ich sammle Karten: Pokémon, Star Wars und auch aus dem Sportbereich. Als Kind habe ich schon damit angefangen, vor allem in Fußballmagazinen, in denen man alle Spieler finden und sie in der Schule tauschen konnte. Meine Sammlung wächst immer weiter. Ich kaufe jede Woche neue Karten.“
Während Hamilton privat also lieber Karten als Karossen hortet, arbeitet er sportlich weiter am Ferrari-Projekt für 2026. Bei den aktuellen Formel-1-Testfahrten in Barcelona sorgte der Brite mit einem Dreher kurzzeitig für Aufsehen. Der Zwischenfall blieb jedoch folgenlos. Der siebenmalige Champion fing das Auto sofort wieder ein, die Session wurde nicht unterbrochen.
Trotz des kurzen Schreckmoments spulte Ferrari ein starkes Testprogramm ab. Hamilton kam am Vormittag auf 87 Runden, insgesamt sammelte die Scuderia an diesem Tag 170 Umläufe – mehr als jedes andere Team. Am Freitag steht der letzte Testtag an, der Mann mit der 44 auf dem Auto wird am Nachmittag im SF-26 Platz nehmen.
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