Hamilton erlebt einen schwierigen Freitag in Suzuka. Im Training kämpft der Ferrari-Star mit der Balance, die Ferrari-Longruns machen jedoch Hoffnung.
Unruhige Funksprüche bei Mercedes und klare Worte von Lewis Hamilton. Der siebenmalige Weltmeister schlägt im Training in Suzuka Alarm. „Ich habe kein Vertrauen ins Auto, kann deshalb nicht ans Limit gehen“, funkt Hamilton während der Session.
Denn ausgerechnet auf einer der anspruchsvollsten Strecken im Kalender fehlt ihm das Vertrauen. Suzuka gilt als echte Fahrerstrecke. Schnelle Richtungswechsel, Mutkurven, kaum Fehlerverzeihung. Wer hier schnell sein will, muss das Auto blind fühlen können. Genau das scheint Hamilton aktuell nicht zu haben. Dabei liefen die ersten Rennwochenenden so gut für Ferrari und den Briten.
Hamilton mit alten Problemen
Nach dem Training erklärt er: „Wir werden daran arbeiten. Ich denke, es liegt einfach an der Strecke, sie ist extrem anspruchsvoll. Es macht unglaublich viel Spaß, hier zu fahren. Aber die richtige Balance zu finden, ist schwierig.“

Besonders auffällig: Hamilton erkennt Parallelen zu Problemen aus der Vergangenheit. „Ich glaube, es hat etwas mit dem Setup dieses Autos zu tun. Es gibt Ähnlichkeiten zu dem, was ich letztes Jahr gespürt habe.“
Trotzdem bleibt der Brite vorsichtig optimistisch: „Ich bin zuversichtlich, dass wir über Nacht etwas finden können. Aber man muss sich auf das Heck verlassen können. Heute hatte ich diese plötzlichen Ausbrüche. Da kann man dann einfach nicht mit den anderen Jungs mithalten.“
Die Analyse läuft bereits. „Wir werden interessante Daten aus dem Simulator bekommen. Ich habe eine Richtung im Kopf, aber wir müssen herausfinden, wie wir dahin kommen.“
Nicht nur Hamilton kämpft. Auch Charles Leclerc ist in Suzuka alles andere als komfortabel unterwegs. Der Ferrari rutscht in den Kurven auffällig. Während vorne McLaren und Mercedes um die Bestzeiten kämpfen, zeigt sich: Hinter der Fassade gibt es bei einigen Top-Teams noch große Fragezeichen.
Immerhin sah die Scuderia bei den Longruns besser aus, Leclerc war da die zweite Kraft hinter den wieder einmal dominanten Silberpfeilen von Mercedes.
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