Ist Max Verstappen nach der Verpflichtung von Gianpiero Lambiase bei McLaren ein Thema? Der Teamboss bezieht Stellung.
Was macht Max Verstappen nach dieser Saison? Bleibt er bei Red Bull, wechselt er das Team, oder zieht er sich sogar aus der Formel 1 zurück. Das Racing ist nach den Anpassungen zum GP Miami zumindest etwas natürlicher geworden, zudem fruchten die Updates von Red Bull. Der Holländer war im Sunshine State deutlich konkurrenzfähiger als noch in Suzuka.
Verstappens Renningenieur Gianpiero Lambiase verlässt das Team Ende des Jahres und wird sich künftig McLaren anschließen, daher wird gemunkelt, ob der Franzose ein Vorbote eines möglichen Verstappen-Wechsels zum britischen Traditionsteam ist.
McLaren-Boss Zak Brown ordnet nun ein, dass McLaren mit seinem aktuellen Fahrerduo rund um Lando Norris und Oscar Piastri mehr als zufrieden ist. „Lando und Oscar sind nicht nur auf der Strecke überragend, sondern auch daneben. Die Chemie im Team ist ein ganz großer Teil unseres Erfolgs. Deshalb gibt es null Absicht, daran etwas zu ändern“, stellt der US-Amerikaner klar.

Derzeit sieht Brown keinen Handlungsbedarf, schließt jedoch die Verstappen-Tür nicht. „Er ist ein außergewöhnlicher Rennfahrer. Und wenn sich irgendwo eine Lücke auftut, dann ist das natürlich eine ganz andere, ganz andere Diskussion.“
Ausstiegsklauseln ermöglichen Verstappen Wechselmöglichkeiten
2026 gilt der Superstar der Formel 1 als unzufrieden, vor allem mit den neuen Regeln und dem bisherigen Saisonverlauf. Auch wenn sein Vertrag offiziell noch bis 2028 läuft, sorgen mögliche Ausstiegsklauseln immer wieder für Spekulationen.
Neben McLaren wird auch Mercedes weiterhin als heißer Kandidat gehandelt. Auch Ferrari wurde zuletzt häufiger genannt. Sollte der viermalige Weltmeister tatsächlich verfügbar werden, würde ein echter Bieterkrieg entstehen.

Unterm Strich bleibt McLaren nach außen stabil und zufrieden mit dem aktuellen Line-up. Doch Browns Aussagen zeigen deutlich: Wenn sich die Chance ergibt, einen Fahrer wie Verstappen zu verpflichten, wird man nicht lange zögern.
Je nachdem, wie sich die Regeln und Formkurve bei Red Bull entwickelm, könnte der Transfer-Poker in der Formel 1 damit schon bald eine Eskalationsstufe erreichen.
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