Formel 1

Verrückte Statistik zeigt, wie dominant Mercedes wirklich ist

Formel 1 Andrea Kimi Antonelli Mercedes Japan 2026
Andrea Kimi Antonelli. Credit: Simon Galloway/LAT Images
Alex Warneke
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18 verlorene Plätze und trotzdem WM-Führender: Diese irre Statistik zeigt, wie überlegen Mercedes aktuell wirklich ist.

Drei Rennen, drei Siege und trotzdem wirkt bei Mercedes längst nicht alles perfekt. Im Gegenteil: Eine irre Statistik zeigt, wie absurd die Dominanz der Silberpfeile aktuell wirklich ist. Denn Kimi Antonelli hat in den ersten drei Rennen der Saison insgesamt 18 Positionen in der ersten Runde verloren, dennoch führt er nun die Weltmeisterschaft an.

Was eigentlich ein massives Problem sein müsste, wird durch die überragende Pace des Autos komplett kaschiert. Doch beim Start ist Mercedes verwundbar. Sowohl McLaren, ebenfalls mit Mercedes-Antrieb, als auch Ferrari kamen deutlich besser in Japan weg. Gerade Antonelli tat sich schwer, verlor wieder mehrere Plätze direkt nach dem Erlöschen der Ampel.

Formel 1 Andrea Kimi Antonelli Mercedes Japan 2026
Andrea Kimi Antonelli. Credit: Simon Galloway/LAT Images

Selbst teamintern fällt das auf. Gegenüber George Russell zieht der Italiener beim Start bislang den Kürzeren. Teamchef Toto Wolff nahm es nach dem letzten Rennen mit Humor: „Da müssen wir nochmal in die Fahrschule mit ihm gehen, damit er die Kupplung richtig schnalzen lässt.“

Holt die Konkurrenz Mercedes ein?

Klar ist: Der Mercedes scheint beim Start eine Diva zu sein und besonders Antonelli tut sich beim Losfahren schwer. Trotz dieser klaren Schwäche gewinnt Mercedes weiter Rennen und Antonelli sammelt Punkte wie am Fließband.

In China und Japan fuhr der 19-Jährige jeweils zum Sieg, obwohl er sich den Weg durchs Feld teilweise erst erkämpfen musste. In Suzuka kam ihm zusätzlich das Timing beim Safety Car entgegen.

Formel 1 Andrea Kimi Antonelli Mercedes Japan 2026
Andrea Kimi Antonelli. Credit: Simon Galloway/LAT Images

Für Wolff wird die Situation damit fast schon zum Luxusproblem. Zwei Fahrer auf Titelkurs und ein klar überlegenes Auto, zumindest aktuell, aber eine offensichtliche Baustelle, die im falschen Moment teuer werden kann. Zumal alle Teams in den fünf Wochen bis zum nächsten Rennen eifrig weiterentwickeln und aufgrund der ADUO-Regeln nach dem ersten Saisonviertel ihren Motor upgraden dürfen.

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur spricht sogar von einem „Beginn einer neuen Meisterschaft“. Sollte Mercedes tatsächlich Zehntel auf die Konkurrenz einbüßen, könnten die Startschwierigkeiten deutlich weitreichendere Folgen haben…

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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