Mercedes-Sorgen um Russell: Motor-Schaden bringt Startplatzstrafe immer näher.
George Russell kommt in der Formel-1-Saison 2026 einfach nicht zur Ruhe. Nach einem enttäuschenden siebten Platz beim Großen Preis von Ungarn droht dem Mercedes-Piloten schon bald die nächste Hiobsbotschaft: Ein gerissener Motorblock könnte ihn in den kommenden Rennen eine Startplatzstrafe kosten.
Schon vor dem Start in Budapest musste Mercedes am Auto des Briten reagieren. Nach dem Qualifying entdeckte das Team einen Verlust von Wasserdruck und tauschte den Verbrennungsmotor aus.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff erklärt: „Wir mussten im Auto von George nach der Quali den Motor wechseln, denn es gab einen Verlust an Wasserdruck. Später haben wir gesehen, dass es einen Riss im Motorblock gibt.“
Russell mit gerissenem Motorblock: Zehn Plätze Strafe drohen
Russell absolvierte das Rennen damit bereits mit dem vierten Verbrennungsmotor der Saison, dem letzten Exemplar innerhalb des erlaubten Kontingents.
Besonders brisant: Laut Wolff ist derzeit unklar, ob sich der beschädigte Motor überhaupt noch reparieren lässt. „Ich bin nicht sicher, ob wir das reparieren können, der Riss ist beträchtlich“, sagt der Mercedes-Teamchef.

Sollte Russell im weiteren Saisonverlauf einen fünften Verbrennungsmotor benötigen, wäre eine Startplatzstrafe von zehn Positionen fällig – ein weiterer Rückschlag im Titelkampf.
Anti-Stall kostet Russell den Start
Bereits der Rennbeginn in Ungarn verlief für den Briten alles andere als nach Plan. Direkt nach dem Erlöschen der Startampel griff das Anti-Stall-System ein – eine Sicherheitsfunktion, die das Absterben des Motors verhindern soll. Russell verlor wertvolle Plätze und musste sich anschließend durchs Feld kämpfen.
Mehr als Rang sieben war am Ende jedoch nicht drin. In der WM liegt der Mercedes-Pilot inzwischen 59 Punkte hinter Spitzenreiter Kimi Antonelli.
Russell: „Ich muss positiv bleiben“
Der 28-Jährige zeigte sich nach dem Rennen entsprechend frustriert, versuchte aber dennoch, nach vorne zu blicken. „Ich bin über Enttäuschung hinaus, denn wenn ich mich weiterhin von allem enttäuschen lasse, was gegenwärtig passiert, wäre ich jeden Tag enttäuscht.“
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Trotz der erneuten Technikprobleme versucht Russell sich selbst Mut zuzusprechen. „Ich muss positiv bleiben. Wieder so ein technisches Problem, das das Rennen völlig ruiniert hat, aber immerhin war mein Tempo sehr stark. Ich nehme die positiven Dinge mit. Aber was in dieser Saison alles schon passiert ist, das ist schon unglaublich.“
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