George Russell verliert plötzlich Leistung in Suzuka, jetzt kennt Mercedes den Grund. Ein Software-Bug bremst den Briten aus.
Während Andrea Kimi Antonelli beim Großen Preis von Japan in Suzuka triumphiert und die WM-Führung übernimmt, erlebt Teamkollege George Russell ein Rennen zum Vergessen. Eigentlich sah alles nach einem guten Sonntag für Russell aus. Der Brite kämpfte um den Sieg, bis das Safety Car das Rennen komplett auf den Kopf stellte.
„Kimis Glück war Georges Pech“, erklärt Mercedes-Ingenieur Andrew Shovlin. „Hätten wir George eine Runde später reingeholt, hätte er die Führung beim Restart behalten.“ Doch es kam anders: Russell kam früher rein, verliert Positionen und verfehlt am Ende sogar das Podest.
Mercedes: Software-Fehler kostet Russell Podium
Beim Restart trifft es Russell gleich doppelt. Zunächst geht ihm früh die Energie aus, weil er das Rekuperationslimit zu schnell erreicht. Kurz darauf folgt der entscheidende Moment: Ein Softwarefehler sorgt plötzlich für massiven Leistungsverlust.
„Ein Bug im Code, ausgelöst durch einen gleichzeitigen Knopfdruck und Gangwechsel, hat dazu geführt, dass die Power Unit in den Super-Clipping-Modus gewechselt ist und Energie geladen hat“, erklärt Shovlin. Die Folge: Statt Vollleistung verliert Russell auf der Geraden massiv Speed und wird von Charles Leclerc überholt.
Der Vorfall zeigt einmal mehr das Grundproblem der aktuellen Generation: Die Autos sind extrem abhängig von Software und Energiemanagement. Und nun kommt noch ein klassischer Bug hinzu, der Russell am Ende ein Podestplatz kostet.
Shovlin macht klar: „Wir haben noch viel zu analysieren. Es gibt mehrere Bereiche, in denen wir uns verbessern müssen.“ Die gute Nachricht: Durch die kommende Pause im Kalender hat Mercedes Zeit, genau daran zu arbeiten.
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