Ferrari dominiert das Freie Training in Monaco. Lewis Hamilton setzt die Bestzeit vor Teamkollege Charles Leclerc.
Ferrari bleibt die große Überraschung des Monaco-Freitags. Nachdem Charles Leclerc im ersten Training die Bestzeit gesetzt hatte, schlug im zweiten Freien Training Lewis Hamilton zu. Der siebenmalige Weltmeister sorgte für eine rote Doppel-Führung vor Leclerc. Max Verstappen hielt als Dritter den Anschluss, während Audi mit beiden Autos in den Top 10 überzeugte.
Hamilton umrundete den Circuit de Monaco in 1:13,026 Minuten und war damit knapp eine Zehntelsekunde schneller als sein Teamkollege Leclerc. Verstappen fehlten nur 0,168 Sekunden auf die Spitze. Dahinter folgten die beiden Mercedes von George Russell und WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli.

Ferrari setzt das Ausrufezeichen
Schon im ersten Training hatte Ferrari die Konkurrenz überrascht. Auch am Nachmittag präsentierte sich die Scuderia in starker Form. Besonders auffällig: Hamilton und Leclerc waren sofort schnell, während Red Bull und Mercedes mehrere Anläufe benötigten, um ihre Bestzeiten zu setzen.
Für Ferrari wäre ein starkes Qualifying in Monaco besonders wichtig. Auf keiner anderen Strecke entscheidet die Startaufstellung so häufig über Sieg oder Niederlage wie im Fürstentum.
Audi bestätigt starke Form
Auch Audi setzte seinen positiven Freitag im Fürstentum fort. Gabriel Bortoleto fuhr im zweiten Training auf Rang neun, Teamkollege Nico Hülkenberg belegte direkt dahinter Platz zehn. Damit schafften es beide Audi-Piloten erneut in die Top 10 und untermauerten die starke Form des R26 auf dem engen Stadtkurs.

Die erste Unterbrechung des Trainings ging auf das Konto von George Russell. Der Mercedes-Pilot rollte nach knapp einer Viertelstunde mit technischem Defekt in der Auslaufzone der Hafenschikane aus. Die Rennleitung schickte daraufhin das Virtual Safety Car auf die Strecke.
Mercedes konnte den Schaden nicht rechtzeitig beheben, sodass Russell wertvolle Trainingszeit verlor.
Feuer bei Perez, Crash von Colapinto
Auch sonst blieb Monaco seinem Ruf treu. Franco Colapinto verbremste sich in Sainte Devote und schlug mit seinem Alpine in die Leitplanke ein. Der Argentinier konnte zwar an die Box zurückkehren, das Training war für ihn jedoch beendet.
Für den spektakulärsten Moment sorgte allerdings Sergio Perez. Kurz vor Schluss fing die Vorderbremse seines Cadillac Feuer. Der Mexikaner stellte das Auto mit Flammen an der Vorderachse zwischen St. Devote und Massenet ab. Die Rennleitung zeigte die rote Flagge.
| Position | Fahrer | Team | Zeit | Abstand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | L. Hamilton | Ferrari | 01:13.026 | |
| 2 | C. Leclerc | Ferrari | 01:13.137 | 00:00.111 |
| 3 | M. Verstappen | Red Bull | 01:13.194 | 00:00.168 |
| 4 | G. Russell | Mercedes | 01:13.405 | 00:00.379 |
| 5 | A. Antonelli | Mercedes | 01:13.529 | 00:00.503 |
| 6 | I. Hadjar | Red Bull | 01:14.087 | 00:01.061 |
| 7 | O. Piastri | McLaren | 01:14.088 | 00:01.062 |
| 8 | N. Hülkenberg | Audi | 01:14.094 | 00:01.068 |
| 9 | G. Bortoleto | Audi | 01:14.359 | 00:01.333 |
| 10 | O. Bearman | Haas | 01:14.456 | 00:01.430 |
| 11 | P. Gasly | Alpine | 01:14.497 | 00:01.471 |
| 12 | C. Sainz | Williams | 01:14.512 | 00:01.486 |
| 13 | A. Albon | Williams | 01:14.600 | 00:01.574 |
| 14 | A. Lindblad | Racing Bulls | 01:14.748 | 00:01.722 |
| 15 | F. Colapinto | Alpine | 01:14.758 | 00:01.732 |
| 16 | L. Lawson | Racing Bulls | 01:14.785 | 00:01.759 |
| 17 | E. Ocon | Haas | 01:14.845 | 00:01.819 |
| 18 | S. Perez | Cadillac | 01:15.116 | 00:02.090 |
| 19 | L. Norris | McLaren | 01:15.274 | 00:02.248 |
| 20 | F. Alonso | Aston Martin | 01:15.294 | 00:02.268 |
| 21 | V. Bottas | Cadillac | 01:15.759 | 00:02.733 |
| 22 | L. Stroll | Aston Martin | 01:16.174 | 00:03.148 |
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