Formel 1

Krise bei Red Bull! Neuer Mann soll das Auto retten

Formel 1 Isack Hadjar und Max Verstappen Red Bull Japan 2026
Isack Hadjar und Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool
Bianca Garloff
Bianca Garloff

Bei Red Bull läuft es 2026 nicht rund. Jetzt zieht das Team Konsequenzen. Nach einem enttäuschenden Start in die neue Formel-1-Saison baut der Rennstall seine Technik-Abteilung um und holt Verstärkung aus dem eigenen Netzwerk.

Nach vier WM-Titeln in Folge mit Max Verstappen ist die Vormachtstellung von Red Bull Racing Geschichte. Bereits 2025 geriet das Team ins Straucheln, 2026 läuft es bislang noch schlechter.

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Zwar wird der neue hauseigene Motor gelobt, doch das Auto selbst bereitet große Sorgen. In China und Japan rutschte Red Bull ins Mittelfeld ab. Sowohl Verstappen als auch Teamkollege Isack Hadjar kritisierten den Rennwagen deutlich. Hadjar sprach sogar von einem „schrecklichen“ Chassis.

Red Bull: Neue Struktur für mehr Performance

Jetzt reagiert Red Bull. Das Team hält zwar weiterhin an Technikchef Pierre Waché fest, verändert aber die Struktur im Hintergrund.

Ziel ist es, den Fokus wieder stärker auf Performance und Innovation zu legen. Dafür werden wichtige Positionen neu besetzt und Verantwortlichkeiten verschoben.

Formel 1 Red Bull Ben Waterhouse 2026
Ben Waterhouse. Credit: Mark Thompson/Getty Images

Im Zuge der Umstrukturierung steigt Ben Waterhouse (bisher verantwortlich für Datenanalyse und Abstimmung) auf. Er wird künftig als Chief Performance and Design Engineer für Design und Fahrzeugperformance verantwortlich sein.

Unter ihm arbeitet künftig ein neuer Mann, der intern für frischen Input sorgen soll.

Verstärkung aus dem Schwesterteam

Red Bull holt sich dafür Unterstützung von den Racing Bulls. Andrea Landi wechselt als neuer Performance-Chef zum A-Team.

Landi war zuvor stellvertretender Technikchef beim Schwesterteam und maßgeblich am Fahrzeugdesign beteiligt. Gerade das macht den Wechsel spannend. Denn zuletzt galten die Autos von Racing Bulls als fahrbarer und berechenbarer als die von Red Bull.

Die erzwungene Pause im Rennkalender gibt Red Bull Zeit, an Verbesserungen zu arbeiten. Vor allem Aerodynamik und Gewicht stehen im Fokus.

Mit der neuen Struktur und frischen Ideen soll der Anschluss an die Spitze schnell wieder gelingen. Klar ist aber auch: Der Druck wächst.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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