Die Zukunft von Max Verstappen bleibt das große Thema der Formel 1. Sky bringt nun einen überraschenden Namen als Red Bull-Nachfolger ins Spiel.
Bei Red Bull laufen offenbar bereits Gedankenspiele für den Fall, dass Max Verstappen den Rennstall tatsächlich verlässt. Wie Sky Sport UK berichtet, beobachtet das Team dabei auch Haas-Pilot Oliver Bearman ganz genau.
Der Brite gilt als eines der größten Nachwuchstalente der Formel 1 und könnte nach Ansicht von Sky ein Kandidat für das Cockpit der Bullen werden.
Einen entscheidenden Vorteil hat Bearman dabei: Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies kennt den 20-Jährigen bestens aus gemeinsamen Ferrari-Zeiten. Mekies war damals maßgeblich daran beteiligt, den Briten in die Ferrari Driver Academy zu holen.
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Bearmans Ferrari-Perspektive bleibt schwierig
Sky-Experte Martin Brundle sieht Bearman derweil in einer komplizierten Situation. Mit Lewis Hamilton und Charles Leclerc sind beide Ferrari-Cockpits langfristig vergeben. Gleichzeitig könne Haas dem jungen Briten derzeit nur begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten bieten.
„Er fährt fantastisch, steckt im Moment aber ein wenig fest. Er muss einfach weitermachen wie bisher“, so Brundle.

Nach Informationen von F1-Insider.com müsste sich Bearman im Kampf ums möglicherweise offene Red Bull-Cockpit aber gegen McLaren-Star Oscar Piastri durchsetzen. Der Australier könnte im Tausch gegen Verstappen ablösefrei zu Red Bull wechseln.
Bearman selbst macht indes keinen Hehl daraus, dass sein großes Ziel Ferrari bleibt. Aber, so der junge Engländer: „Ich bin nicht enttäuscht, wenn ich 2027 nicht für Ferrari fahre. Das gehört zu meinem Weg. Ich genieße meine Zeit bei Haas sehr. Ein weiteres Jahr dort wäre für mich keine schlechte Sache. Das Team entwickelt sich hervorragend.“
Verstappen bleibt bei Red Bull das große Fragezeichen

Der Auslöser der Spekulationen bleibt allerdings Max Verstappen. Seit Wochen wird über dessen Zukunft diskutiert. Ein Wechsel zu McLaren ist derzeit das wahrscheinlichste Szenario.
Hinter den Kulissen soll das Vertrauensverhältnis zwischen Verstappen und Red Bull inzwischen deutliche Risse bekommen haben. Umso wichtiger dürfte es für den Rennstall sein, mögliche Nachfolger frühzeitig im Blick zu haben.
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