Eine reine Mercedes-Angelegenheit an der Spitze zum ersten Freien Training in Spielberg. Red Bull und McLaren kämpfen mit der Technik.
Der Trainingsauftakt zum Großen Preis von Österreich verlief für mehrere Spitzenteams alles andere als reibungslos. Während Mercedes mit einer Doppelführung überzeugte, kämpften Red Bull und McLaren bereits in der ersten Session mit erheblichen technischen Problemen.
Am Ende setzte sich WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli in 1:07,796 Minuten knapp vor Teamkollege George Russell durch. Oscar Piastri belegte Rang drei, Max Verstappen wurde trotz seiner Schwierigkeiten Vierter. Lewis Hamilton landete im Ferrari auf Platz fünf zum Spielberg-Auftakt.

Verstappen bleibt zweimal in der Boxengasse stehen
Für Red Bull begann das Heimrennen mit einem Schreckmoment. Verstappen schaffte es zunächst überhaupt nicht auf die Strecke. Der Niederländer blieb direkt am Ende der Boxengasse stehen und musste von Streckenposten zurückgeschoben werden. Auch der zweite Versuch wenige Minuten später endete erfolglos. Erst beim dritten Anlauf konnte Verstappen schließlich seine ersten Runden drehen.
Teamchef Laurent Mekies erklärte anschließend, ein Softwareproblem habe die Ursache für die Ausfälle gewesen. „Wir haben die Ursache gefunden und das Problem behoben“, sagte Mekies.

Doch auch danach lief der RB22 nicht nach Wunsch. Verstappen klagte mehrfach über mangelnden Grip. „Ich habe praktisch überhaupt kein Gefühl. Die Reifen fühlen sich einfach nur heiß an und haben keinen Grip“, funkte der Weltmeister an die Box.
Nicht nur Red Bull musste improvisieren. Auch McLaren hatte zu Beginn der Session große Probleme. Bei Lando Norris wurde vor Trainingsbeginn ein Hydraulikleck entdeckt. Die Mechaniker arbeiteten fast 45 Minuten am Auto, ehe der Brite überhaupt erstmals auf die Strecke gehen konnte.
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Auch Red-Bull-Teamkollege Isack Hadjar verlor viel Zeit. Als das Training begann, war an seinem RB22 der Unterboden noch nicht vollständig montiert. Erst nach mehr als einer halben Stunde konnte der Franzose seine ersten Runden absolvieren.
Während die Konkurrenz mit Problemen kämpfte, verlief das Training für Mercedes nahezu perfekt. Antonelli und Russell fuhren souverän auf die ersten beiden Plätze und untermauerten einmal mehr die starke Form der Silberpfeile. Nico Hülkenberg sicherte sich mit seinem Audi Platz elf.
Für Red Bull und McLaren dürfte dagegen vor dem zweiten Freien Training vor allem eines im Mittelpunkt stehen: die technischen Schwierigkeiten schnellstmöglich vollständig in den Griff zu bekommen.
Ergebnis 1. Training Spielberg, GP Österreich
| Pos. | Fahrer | Team | Zeit | Rückstand | Runden |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | K. Antonelli | Mercedes | 1:07.796 | – | 29 |
| 2 | G. Russell | Mercedes | 1:07.836 | +0.040 | 30 |
| 3 | O. Piastri | McLaren | 1:07.913 | +0.117 | 26 |
| 4 | M. Verstappen | Red Bull | 1:08.077 | +0.281 | 17 |
| 5 | L. Hamilton | Ferrari | 1:08.461 | +0.665 | 25 |
| 6 | A. Lindblad | Racing Bulls | 1:08.726 | +0.930 | 18 |
| 7 | L. Norris | McLaren | 1:08.873 | +1.077 | 9 |
| 8 | F. Colapinto | Alpine | 1:08.962 | +1.166 | 27 |
| 9 | D. Beganovic | Ferrari | 1:09.054 | +1.258 | 26 |
| 10 | O. Bearman | Haas F1 | 1:09.071 | +1.275 | 26 |
| 11 | N. Hülkenberg | Audi | 1:09.165 | +1.369 | 30 |
| 12 | I. Hadjar | Red Bull | 1:09.481 | +1.685 | 11 |
| 13 | V. Bottas | Cadillac | 1:09.521 | +1.725 | 21 |
| 14 | P. Gasly | Alpine | 1:09.546 | +1.750 | 28 |
| 15 | A. Iwasa | Racing Bulls | 1:09.637 | +1.841 | 19 |
| 16 | A. Albon | Williams | 1:09.644 | +1.848 | 31 |
| 17 | P. Aron | Audi | 1:09.646 | +1.850 | 20 |
| 18 | L. Browning | Williams | 1:09.979 | +2.183 | 29 |
| 19 | R. Hirakawa | Haas F1 | 1:10.493 | +2.697 | 23 |
| 20 | J. Crawford | Aston Martin | 1:11.202 | +3.406 | 22 |
| 21 | S. Perez | Cadillac | 1:11.283 | +3.487 | 14 |
| 22 | F. Alonso | Aston Martin | 1:11.333 | +3.537 | 21 |
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