Red Bull-Star Max Verstappen schließt eine Formel-1-Pause kategorisch aus. Sollte er gehen, wäre sein Abschied offenbar endgültig.
Max Verstappen hat eine klare Botschaft zu seiner Zukunft in der Formel 1 gesendet. In den vergangenen Monaten wurde immer wieder darüber spekuliert, ob sich der viermalige Weltmeister irgendwann eine Auszeit von der Königsklasse gönnen könnte. Ein Sabbatical schien für viele Beobachter die wahrscheinlichste Option zu sein, falls Verstappen die Lust an der aktuellen Formel 1 verlieren sollte.
Doch genau dieses Szenario schließt der Red Bull-Star nun kategorisch aus. „Nein, kein Sabbatical“, erklärte Verstappen in einem Interview mit De Telegraaf. „Ich bin nicht der Typ dafür. Wenn ich aufhöre, höre ich komplett auf. Aber aktuell steht das nicht zur Debatte.“

Damit macht der Niederländer deutlich: Sollte er eines Tages die Formel 1 verlassen, wäre es wohl ein endgültiger Abschied und keine Pause mit anschließender Rückkehr.
Er hatte zu Beginn der Saison selbst eingeräumt, dass er sich intensiv Gedanken über die Zukunft der Formel 1 gemacht habe. Vor allem die neuen Regeln für 2026 und das Verhältnis zwischen Verbrenner und Elektroantrieb sorgten bei ihm für Kritik.
Formel 1 und FIA arbeiten an attraktiverem Racing
Inzwischen hat die FIA allerdings reagiert. Ab 2027 soll das Kräfteverhältnis zwischen Verbrennungsmotor und elektrischer Leistung wieder stärker zugunsten des klassischen Antriebs verschoben werden. Statt eines 50:50-Verhältnisses soll künftig ein 60:40-Mix gelten. Allerdings sind noch nicht alle Hersteller mit der Anpassung einverstanden.
Genau diese Änderung begrüßt Verstappen ausdrücklich. „Ich möchte einfach ein gutes Produkt in der Formel 1 sehen“, erklärte der Weltmeister. „Das wird das Produkt definitiv verbessern.“

Bereits nach dem Kanada-GP hatte der Superstar der Königsklasse kein Geheimnis daraus gemacht, dass ihm die aktuelle Formel 1 nicht besonders gefällt. „Ich weiß, wie sich andere Motorsportserien anfühlen können. Wenn man dann hierher zurückkommt, ist das nicht besonders schön“, sagte der Niederländer.
Verstappen spricht von „anti-Racing“
Besonders deutlich wurde Verstappen bei seiner Kritik an den aktuellen Autos. „Das alles ist ein bisschen anti-Fahren, anti-Racing. Und genau darum sollte es in der Formel 1 nicht gehen.“
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Die Hoffnung des Weltmeisters liegt deshalb auf den angesetzten Änderungen für 2027. Der viermalige Champion glaubt, dass dadurch wieder mehr natürliches Racing möglich wird und damit auch sein eigener Fahrspaß steigt.
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