Formel 1

Reglement nicht durchdacht? Verstappen legt neue F1-Kritik nach

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Bahrain Test 2026
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool
Alex Warneke
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Nach seinem Formel-E-Vergleich legt Max Verstappen weitere Kritik zum neuen Reglement nach.

Max Verstappen verschärft seine Kritik an den neuen Formel-1-Regeln für 2026 und stellt sogar die Weitsicht von FIA und Formel 1 infrage. Nachdem der Weltmeister erklärte, dass sich die neue Formel 1 wie „Formel E auf Steroiden“ anfühle, richtet er sich nun direkt an die Verantwortlichen. „Vielleicht haben sie nicht vollständig realisiert, wie schlimm es werden könnte“, sagte der Niederländer in Bahrain.

Im Fokus steht das neue Power-Unit-Reglement mit deutlich höherem Elektroanteil und begrenzter Verbrennerleistung. Laut Verstappen fehlt es vor allem auf langen Geraden an Energie. „Du bist auf den Geraden extrem ineffizient unterwegs. Hier in Bahrain geht es noch. Aber in Melbourne oder Monza wird es ein Desaster“, warnt der Red-Bull-Star.

Auch Spa und Las Vegas könnten problematisch werden. „Vielleicht müssen schon nach der halben Geraden bremsen, weil uns die Energie ausgeht. Ich lache darüber, aber es ergibt wirklich keinen Sinn.“

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Bahrain Test 2026
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool

Bereits in der Simulationsphase hatte Red Bull auf diese Schwächen hingewiesen, damals wurden die Bedenken unter anderem von Mercedes-Teamchef Toto Wolff heruntergespielt. In Bahrain zeigte sich jedoch, dass mehrere Fahrer ähnliche Sorgen haben.

Verstappen vermisst das „originale Formel-1-Gefühl“

Sergio Pérez, inzwischen für Cadillac F1 Team unterwegs, spricht ebenfalls von einem „riesigen Umbruch“ und großen Herausforderungen beim Energiemanagement. „Es fühlt sich extrem anders an. Es ist schwer zu verstehen, was mit der Energie und dem Deployment passiert“, sagt der Mexikaner und zieht wie Verstappen den Vergleich zur Formel E.

Während George Russell und Lando Norris Verstappens Aussagen kritisch kommentierten, bleibt der Niederländer bei seiner Linie: Die neuen Autos seien auf bestimmten Strecken schlicht nicht effizient genug und das Racing habe nichts mehr mit dem „originalen Formel-1-Gefühl“ zu tun. Spätestens in Melbourne dürfte sich zeigen, ob seine Warnungen berechtigt sind, oder überzogen.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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