Formel 1

Verstappen mit kuriosem Sitzproblem in Spielberg

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Spielberg 2026
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool
Alex Warneke
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Kimi Antonelli dreht klar die schnellste Bestzeit am Freitag in Spielberg, Ferrari enttäuscht, Max Verstappen mit einem ungewöhnlichen Problem.

Mercedes bleibt auch nach dem Trainingsfreitag in Spielberg das Maß der Dinge. Andrea Kimi Antonelli setzte im zweiten Freien Training mit einer Zeit von 1:07,014 Minuten die Bestmarke und verwies die beiden McLaren von Oscar Piastri und Lando Norris auf die Plätze zwei und drei. Für Gesprächsstoff sorgte auch Max Verstappen, mit einem ungewöhnlichen Problem im Cockpit.

Verstappen rätselt über Sitzposition

Schon während der Session meldete sich der Red-Bull-Pilot irritiert am Funk. „Ich sitze komplett anders im Auto. Was zur Hölle ist das?“, funkte Verstappen an seine Box und klagte darüber, ungewöhnlich tief im Cockpit zu sitzen.

Kurz darauf musste der Weltmeister an die Box zurückkehren. „Wir müssen den Sitz ausbauen. Das ist verrückt“, forderte der Niederländer. Obwohl das Problem behoben werden konnte, blieb Verstappen mit Rang vier mehr als eine halbe Sekunde hinter Antonelli zurück.

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Spielberg 2026
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool

Neben dem Sitz sorgte auch die Technik erneut für Frust. Sowohl Verstappen als auch Teamkollege Isack Hadjar beklagten während des Trainings Leistungseinbrüche am Kurvenausgang von Kurve 3. „Die Drehzahl fällt komplett ab“, meldete Verstappen. Hadjar funkte wenig später ebenfalls: „Ich brauche Power, sonst werde ich einfach überholt.“

Damit setzte sich ein schwieriger Freitag für Red Bull fort, nachdem Verstappen bereits im ersten Training wegen eines Softwareproblems zweimal nicht aus der Boxengasse gekommen war.

Mercedes erneut vorn, Ferrari enttäuscht

An der Spitze bestätigte Mercedes seine starke Form aus dem ersten Training. Antonelli war erneut Schnellster und lag deutlich vor den McLaren-Piloten Oscar Piastri und Lando Norris.

Ferrari konnte dagegen die hohen Erwartungen nach dem Motor-Update nicht erfüllen. Lewis Hamilton belegte als bester Ferrari-Fahrer nur Rang fünf, Charles Leclerc musste sich sogar mit Platz acht begnügen.

Im Mittelfeld überzeugten neben den Racing Bulls auch die beiden Audi-Piloten. Gabriel Bortoleto fuhr auf Rang zehn, Nico Hülkenberg wurde 14.

Auch Cadillac erlebte einen gebrauchten Nachmittag. Sergio Perez musste seinen Wagen bereits nach wenigen Runden mit Leistungsverlust abstellen und löste damit eine längere VSC-Phase aus. Teamkollege Valtteri Bottas musste wenig später ebenfalls an die Box zurückkehren, nachdem sein Auto überhitzt war und sogar Flammen im Bereich des Unterbodens zu sehen waren.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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