Formel-1-Weltmeister Nigel Mansell äußert sich zur Lage bei Aston Martin und Honda,der Champion von 1992 bezeichnet sie sogar als „Schock“.
Nigel Mansell findet drastische Worte zur Krise von Aston Martin. Der Weltmeister von 1992 spricht offen von einem Schock für die gesamte Motorsport-Welt. „Ich glaube, die gesamte Rennwelt ist geschockt“, erklärte Mansell jetzt deutlich.
Dabei galt Aston Martin vor der Saison eigentlich als einer der großen Hoffnungsträger für die neue Formel-1-Ära ab 2026. Mit Star-Ingenieur Adrian Newey, dem Honda-Werkseinstieg und massiven Investitionen hofften viele Fans auf einen Angriff auf die Spitze.
Doch stattdessen steckt das Team aktuell tief in Problemen. Besonders kritisch sieht Mansell die Situation der Fahrer. Laut dem Briten seien die Belastungen im Cockpit extrem.

„Die Vibrationen, mögliche Nervenschäden und alles andere sind nahezu beispiellos und besorgniserregend“, warnt Mansell.
Damit spielt er auf die massiven Probleme des Autos an, die Aston Martin seit Saisonbeginn begleiten. Das Team kämpft nicht nur mit mangelnder Performance, sondern offenbar auch mit gravierenden fahrerischen Problemen.
Auch Motorenpartner Honda bekommt sein Fett weg. Mansell kritisiert den späten Einstieg der Japaner scharf. „Es ist ziemlich naiv zu glauben, dass man mit einem Jahr Rückstand konkurrenzfähig sein kann“, erklärte der Brite.
Formel 1: Mansell traut Honda die Wende zu
Honda hatte das neue Projekt vergleichsweise spät gestartet und musste gleichzeitig ein komplett neues Motorenprogramm aufbauen. Laut Mansell werde es deshalb sehr schwierig, schnell zur Spitze aufzuschließen.
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Trotz aller Kritik glaubt der Ex-Weltmeister aber weiterhin an das langfristige Potential des Projekts. „Wenn sie die nötige Geduld und Beharrlichkeit haben, werden sie Erfolg haben“, sagte Mansell.
Aktuell überwiegt jedoch die Enttäuschung. Vor allem, weil viele Experten Aston Martin vor der Saison deutlich stärker eingeschätzt hatten.
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