Max Verstappen auf Siegkurs am Nürburgring , doch dann kommt alles anders. Ein früher Boxenstopp wirft den Formel-1-Star brutal zurück.
Bitteres Ende für Max Verstappen bei den 24h-Qualifiers auf dem Nürburgring: Der Niederländer dominierte das Sonntagsrennen lange nach Belieben, doch ein unerwarteter Defekt kostete ihn und sein Team alle Siegchancen.
Gemeinsam mit Lucas Auer lag Verstappen im Mercedes-AMG GT3 nach einer starken Anfangsphase klar in Front. Der viermalige Formel-1-Weltmeister hatte sich im packenden Duell gegen Christopher Haase an die Spitze gesetzt und baute seinen Vorsprung auf fast 30 Sekunden aus.
Verstappen am Nürburgring ausgebremst
Alles sah nach einem souveränen Sieg aus.
Doch dann der Schock: Bereits nach rund zehn Runden bog Verstappen unerwartet zum zweiten Reifenwechsel in die Box ab – viel zu früh für einen regulären Stopp. Der Mercedes wurde rückwärts in die Garage geschoben, Verstappen stieg aus, Teamkollege Lucas Auer übernahm.

Schnell wurde klar: Es handelt sich um ein technisches Problem.
Schaden am Splitter des Mercedes-AMG GT3
Die Ursache lag offenbar an der Front des Fahrzeugs. Teammanager Steve Buschmann erklärte, dass ein Schaden am Splitter festgestellt worden sei. Aus Sicherheitsgründen entschied sich das Team, den Wagen sofort hereinzuholen, um größere Schäden zu vermeiden.
Für die Siegambitionen war das der endgültige K.o.
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Verstappen reagiert auf Todes-Crash am Nürburgring
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Verstappen eine beeindruckende Leistung gezeigt. Nach einem intensiven Zweikampf mit Audi-Pilot Christopher Haase übernahm der Red-Bull-Star früh die Führung und verteidigte sie in mehreren Angriffen souverän. Dabei zauberte der Formel-1-Star wieder so sehr am Lenkrad, dass die Kommentatoren sprachlos waren.
Zitat: „Ich glaube nicht, dass der sich noch an die Nordschleife gewöhnen muss. Auch das schon wieder was für jeden Jahresrückblick“
Fokus auf das 24h-Rennen am Nürburgring
Nach dem Reparaturstopp ging es für das Team nur noch darum, möglichst viele Kilometer zu sammeln. Mit Blick auf das 24-Stunden-Rennen in wenigen Wochen ist jede Runde auf der Nordschleife wertvoll.
Sportlich war der Sonntag für Verstappen aber gelaufen.
Christopher Haase, Ben Green und Alexander Sims haben im Audi R8 LMS GT3 mit der Startnummer 16 das zweite Rennen der 24h Nürburgring Qualifiers 2026 gewonnen. Das Trio vom Team Scherer-Phx setzte sich nach vier Rennstunden souverän durch und hatte im Ziel einen Vorsprung von 28,024 Sekunden auf den Abt-Lamborghini #84 mit Engstler, Bortolotti und Niederhauser.
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