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Alonso warnt vor nächstem Aston Martin-Debakel

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Fernando Alonso. Credit: Alex Bierens de Haan/Getty Images
Bianca Garloff
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Fernando Alonso schlägt vor dem Grand Prix von Monaco Alarm. Der Spanier warnt vor einem Getriebeproblem, das auf dem engen Stadtkurs besonders gefährlich werden könnte.

Alonso warnt: „Dann fahren wir direkt in die Mauer“

Eigentlich sollte Monaco Aston Martin entgegenkommen. Auf dem engen Stadtkurs spielt die Motorleistung eine geringere Rolle als auf klassischen Rennstrecken. Doch statt über die Konkurrenz macht sich Fernando Alonso vor allem Sorgen um die eigene Technik.

Der zweifache Weltmeister klagt seit mehreren Rennen über Probleme beim Herunterschalten. Das Getriebe wählt laut Alonso teilweise unerwartet einen Gang, was das Fahrverhalten des Autos schlagartig verändert.

„Monaco ist nicht der Ort für zufällige Gangwechsel. Dann blockieren die Hinterräder oder der Motor schiebt plötzlich an. Man landet direkt in der Mauer“, warnt Alonso.

Problem verfolgt Aston Martin seit Miami

Die Schwierigkeiten begleiten Aston Martin bereits seit dem Miami-GP. Auf einer Strecke mit Auslaufzonen sei das ärgerlich, in Monaco könne daraus jedoch schnell ein Unfall werden.

Entsprechend deutlich formuliert Alonso seine Befürchtungen: „Wenn wir dieselben Probleme haben wie zuletzt, können wir wahrscheinlich gar nicht fahren. Dann werden wir an einer Bremszone in die Mauer einschlagen.“

Die Mannschaft habe deshalb seit dem Kanada-GP intensiv an einer Lösung gearbeitet. Monaco werde nun zeigen, ob die Maßnahmen greifen.

Stroll bestätigt weitere Getriebesorgen

Auch Teamkollege Lance Stroll bestätigt technische Schwierigkeiten. Dem Kanadier zufolge verliert das Getriebe bei niedrigen Geschwindigkeiten regelmäßig die Synchronisation.

Besonders kritisch: In der berühmten Loews-Haarnadel fällt die Geschwindigkeit deutlich unter 40 km/h. Genau dort müsse das System anschließend jedes Mal neu synchronisiert werden.

Formel 1 Fernando Alonso Aston Martin Bahrain Test 2026
Fernando Alonso. Credit: Alastair Staley/LAT Images/Aston Martin

„Jedes Mal verlieren wir dort die Synchronisation der Gänge. Danach müssen wir alles neu abstimmen. Das kostet enorm viel Zeit“, erklärt Stroll.

Alonso kehrt zu alter Sitzposition zurück

Zusätzlich beschäftigt Alonso ein weiteres Thema. Beim Kanada-GP musste er wegen Schmerzen im Cockpit vorzeitig aufgeben. Die Beschwerden führt er auf eine neue Sitzposition zurück, die unter Technikchef Adrian Newey für das diesjährige Auto eingeführt wurde.

Für Monaco rudert Aston Martin nun zurück. Alonso sitzt wieder nahezu in der Position des Vorjahresautos. „Wir sind praktisch wieder bei der Sitzposition von 2025 angekommen. Keine Experimente mehr“, sagt der Spanier.

Die Änderungen seien nur wenige Millimeter groß, könnten aber entscheidend sein. Alonso zeigt sich deshalb optimistisch, dass die Schmerzen in Monaco kein Thema mehr sein werden.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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