Heinz-Harald Frentzen meldet sich mit kritischen Worten nach dem Großen Preis von Großbritannien. Der Ex-Pilot ist kein Fan der neuen Autos.
Die neue Formel-1-Generation sorgt weiter für Diskussionen. Nach dem Großen Preis von Großbritannien meldet sich nun auch der frühere Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen zu Wort und wird deutlich.
Der dreimalige Grand-Prix-Sieger kritisiert vor allem die größere Bedeutung der elektrischen Energie bei den neuen Autos. In Silverstone wurde sichtbar, wie stark das Energiemanagement inzwischen die Zweikämpfe beeinflusst.
Besonders im Sprint kam es mehrfach zu Situationen, in denen Fahrer plötzlich große Geschwindigkeitsunterschiede hatten. Lewis Hamilton führte das Rennen zunächst an, hatte aber zu viel Energie verbraucht und konnte sich später gegen Kimi Antonelli nicht mehr verteidigen.

Formel-1-Kritik: „Software entscheidet das Ergebnis“
Auch Max Verstappen äußerte sich am Silverstone-Wochenende kritisch über die neuen Autos. Der Red-Bull-Pilot erklärte, dass Rennen unter diesen Umständen wenig Sinn mache, wenn sich am Fahrzeugverhalten nichts ändere.
Frentzen reagiert darauf auf der Plattform „X“ mit einer klaren Botschaft: „Formel 1, bitte wach auf!“ Der ehemalige Williams- und Jordan-Pilot legt anschließend nach: „Es ist eine technische Katastrophe. Es gibt keinen Fahrereinfluss mehr. Software entscheidet das Ergebnis. Sie haben den Faden verloren.“
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Frentzen stört vor allem, dass die Fahrer seiner Meinung nach weniger Einfluss auf die Duelle haben. Durch das Zusammenspiel aus Batterieleistung, Rekuperation und Energieeinsatz entstehen große Unterschiede auf den Geraden.
Zwar versteht der Deutsche, dass viele Fans die zusätzlichen Überholmanöver mögen, sieht darin aber ein grundsätzliches Problem.
F1, please wake up
— Heinz Harald Frentzen (@frentzen_hh) July 4, 2026
„Es gibt viele Leute, die es mögen, auch meine Tochter mag es. Aber das bedeutet nicht, dass sie verstehen, was in diesem Sport passiert“, erklärt Frentzen. Der frühere Formel-1-Star warnt deshalb davor, den Unterhaltungsfaktor über den sportlichen Kern zu stellen.
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