Formel 1

Dieses Problem wird Audi noch viele Punkte in der Formel 1 kosten

Formel 1 Nico Hülkenberg Audi Japan 2026
Nico Hülkenberg. Credit: Audi
Alex Warneke
Alex Warneke

Audi mischt rein vom Speed gut mit, aber hat ein massives Startproblem. Warum das Team aktuell Punkte verschenkt und warum schnelle Lösungen kaum möglich sind.

Doppeltes Startproblem bei Audi und genau das wird teuer. Sehr teuer. Denn der Rennsonntag in Suzuka zeigt exemplarisch, wo aktuell die größte Schwäche des Teams liegt: am Start.

Dabei beginnt das Problem schon vor dem eigentlichen Rennstart. In Australien und China steht wegen technischer Schwierigkeiten jeweils nur ein Auto am Grid. In Japan dann endlich beide, doch kaum geht die Ampel aus, ist das Rennen für Audi schon halb gelaufen.

Schon in Shanghai ging es für Nico Hülkenberg bis auf den vorletzten Platz zurück. Auch dieses Mal flogen die Kontrahenten an ihm vorbei. „Ich habe fünf Plätze verloren und von da an ist das Rennen beeinträchtigt. Dann hast du viel Verkehr vor dir und es wird schwierig“, ordnet der Emmericher nach Platz elf im Rennen ein.

Formel 1 Nico Hülkenberg Audi Japan 2026
Nico Hülkenberg. Credit: Audi

Selbst der glücklich getimte Boxenstopp in der Safety-Car-Phase half den Audi-Stars nicht, um Zählbares mitzunehmen.

Audi-Star rechnet mit längerem Startproblem

Das Bittere: Der reine Speed wäre da. Nico Hülkenberg fährt im Rennen die neuntschnellste Durchschnittszeit aller Piloten. Auf dem Papier ein klares Punkte-Ergebnis, in der Realität reicht es nur zu Platz elf. Und im Teamvergleich war Audi in Japan nach Zeiten nur sechste Kraft, hinter Mercedes, McLaren, Ferrari, Alpine und Red Bull.

Das Kernproblem bleibt jedoch die Start. „Wir können uns noch ein wenig verbessern, aber nicht kurzfristig genug, um zum Beispiel an Ferrari heranzukommen. Selbst mit den Mercedes wird es meiner Meinung nach sehr schwierig. Ich glaube, wir werden da noch ein wenig zu kämpfen haben.“

Also scheint das Startproblem nicht schnell aus der Welt zu schaffen zu sein und auch in Miami ist das Überholen nicht gerade einfach. Wird Audi auch im Sunshine State wieder auf den ersten Metern durchgereicht, gehen die nächsten Punkte flöten.

Audi-Projektleiter Mattia Binotto hat viel Arbeit vor sich. Neben den Problemen auf der Strecke, läuft es für die vier Ringe auch neben der Strecke nicht rund. Nach dem „überraschenden“ Abgang von Jonathan Wheatley muss Binotto das Team umstrukturieren. Die unfreiwillige Rennpause durch ausgefallene Grands Prix kommt da gelegen. In den kommenden sieben Wochen findet lediglich ein Rennen statt.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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