Ferrari plant Mega-Upgrade für Miami! Offenbar wird das halbe Auto umgebaut, um die Lücke zu Mercedes zu schließen.
Charles Leclerc landet in Japan erneut auf dem Podest, liegt in der WM aber trotzdem schon 23 Punkte hinter Spitzenreiter Kimi Antonelli. Teamkollege Lewis Hamilton fehlen nach den ersten drei Rennen bereits 31 Zähler.
Ferrari hinkt noch hinterher, doch das wollen die Italiener schleunigst ändern. Bei der Scuderia läuft offenbar alles auf einen großen Angriff in Miami hinaus. Entsprechende Details sind in den italienischen Medien aufgetaucht.
Denn während die Formel 1 wegen der abgesagten Rennen im Nahen Osten plötzlich eine ungewöhnlich lange Pause einlegt, nutzt Ferrari genau dieses Zeitfenster gnadenlos aus. Nach Informationen von AutoRacer.it arbeitet der italienische Traditionsrennstall an einem umfangreichen Upgrade-Paket. Das halbe Auto soll sich demnach verändern.

Ferrari spult ein intensives Testprogramm ab. Anfang April stehen private TPC-Tests (Fahrten in einem alten F1-Renner) in Mugello an, bei denen unter anderem Antonio Giovinazzi, Arthur Leclerc und Antonio Fuoco im Einsatz sein sollen.
Ferrari auf der Suche nach Top-Speed und Effizienz
Anschließend wird der aktuelle SF-26 in Fiorano auf künstlich bewässerter Strecke getestet. Der Höhepunkt soll schließlich ein Filmtag in Monza mit 200 Kilometern sein, bei dem das neue Paket erstmals im finalen Zusammenspiel getestet wird.
Der Fokus der Updates ist klar definiert. Ferrari will vor allem eines: mehr Speed und Effizienz auf den Geraden. In diesem Teilbereich ist der Rückstand am größten zum Klassenprimus Mercedes. Im Zentrum steht dabei unter anderem der „Macarena“-Flügel.

Dieser soll mit seiner großen Öffnung auf der Geraden den Luftwiderstand verringern. Allerdings wurde das Teil noch nicht ausgiebig genug getestet und soll beim Zurückschalten in den Kurvenmodus noch Balanceprobleme bereiten.
Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur zum Kampf gegen Mercedes in Japan: „Am Ende ging es nicht nur um das Podium, es war wichtig, vor Russell zu kommen, um auch den Leuten im Werk ein gutes Signal zu geben, während sie richtig Druck machen.“
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