Leclerc-Drama: Dreher wirft Ferrari-Star bei der Formel 1 in Miami zurück, Strafe macht alles noch schlimmer
Was für ein bitterer Abend für Charles Leclerc! Der Ferrari-Pilot ist in Miami lange auf Podiumskurs – und wirft auf der letzten Runde alles weg. Dreher, beschädigtes Auto, Zeitstrafe: Am Ende bleibt nur ein enttäuschender achter Platz.
Dabei beginnt das Rennen eigentlich vielversprechend. Leclerc hält sich lange auf Rang drei und hat das Podium fest im Blick. Doch im Finale nimmt das Drama seinen Lauf.
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Kurz vor Schluss lässt er Oscar Piastri passieren – bewusst! Ferrari setzt auf einen taktischen Kniff, will über den Energiemodus auf den letzten Metern zurückschlagen. Ein riskanter Plan. Und einer, der nie zu Ende gespielt wird.
Leclerc wirft Podium weg
Denn auf der letzten Runde passiert das Unfassbare: Leclerc dreht sich in Kurve 3 ohne Fremdeinwirkung. Der Fehler kostet ihn alles.
Nach dem Rennen geht der Monegasse hart mit sich selbst ins Gericht. „Ich bin sehr enttäuscht von mir selbst. Es geht alles auf meine Kappe und es ist mein Fehler“, stellt er klar.
Auch mögliche technische Faktoren will er nicht gelten lassen: „Mit diesen Autos ist es immer ein bisschen ein Fragezeichen, wie viel Energie sie einsetzen. Vielleicht gab es aus der Kurve heraus etwas mehr, aber das ist keineswegs eine Entschuldigung.“
Leclerc weiß: Das war sein Fehler.
Beschädigter Ferrari
Beim Dreher schlägt Leclerc mit dem linken Vorderrad in die Mauer ein. Die Folgen sind sofort spürbar. „Der Schaden war signifikant. Ich bin mir nicht sicher, was genau beschädigt war. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich einen Reifenschaden hatte und wahrscheinlich war auch ein bisschen die Aufhängung beschädigt“, erklärt er.

Der Ferrari lässt sich kaum noch kontrollieren. „Ich konnte nicht mehr wirklich nach rechts lenken“, so Leclerc. Die Konsequenz: Er verliert auf den letzten Metern gleich mehrere Positionen.
Strafe besiegelt das Debakel
Doch damit nicht genug. Weil Leclerc mit dem beschädigten Auto mehrfach die Strecke abkürzt – unter anderem in der Schikane T14/15 – greifen die Rennkommissare durch.
Die Strafe hat es in sich: 20 Sekunden! Damit fällt der Ferrari-Pilot endgültig zurück und wird am Ende nur Achter. Ein Ergebnis, das in keiner Weise widerspiegelt, wie stark Leclerc zuvor unterwegs war.
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