Max Verstappen erklärt den Rauswurf eines Journalisten: Für ihn ging es nicht um die Frage, sondern um Respekt und da zieht der Weltmeister eine klare Grenze.
Nach dem Eklat am Medientag in Suzuka hat sich Max Verstappen erstmals selbst ausführlich zu Wort gemeldet und macht klar: Für ihn ging es nie um die Frage, sondern um Respekt. Der viermalige Weltmeister hatte am Donnerstag einen britischen Journalisten aus seiner Medienrunde geworfen und damit für massive Diskussionen im Fahrerlager gesorgt. Jetzt liefert er seine Erklärung.
„Für mich war es nicht die Frage“, sagt Verstappen gegenüber Viaplay. „Ich habe diese Frage schon 20 Mal beantwortet, bei verschiedenen Leuten. Ich erkläre immer genau den Hintergrund und was passiert ist.“

Der entscheidende Punkt sei die Art gewesen, wie die Frage gestellt wurde. „Nach dem letzten Rennen stellst du diese Frage und fängst an, mir ins Gesicht zu lachen. Die war klar mit schlechter Absicht gestellt und zeigt einen massiven Mangel an Respekt.“
Verstappen zieht klare Grenze
Für den Niederländer ist die Konsequenz daraus eindeutig und bewusst gesetzt. „Wenn du mir keinen Respekt entgegenbringst, dann brauche ich dir auch keinen zu zeigen. So funktioniert das im Leben. Sehr einfach, sehr klar.“
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Genau deshalb habe er den Reporter am Donnerstag aus seiner Hospitality geschickt. Für ihn sei das keine spontane Reaktion gewesen, sondern eine bewusste Entscheidung. „Ich habe Respekt vor allen. Ich bekomme viele Fragen, auch viele dumme Fragen, und ich beantworte sie. Das gehört zur Formel 1 dazu“, betont Verstappen. „Aber in diesem Fall war ganz klar, dass es mit schlechter Absicht gemacht wurde.“
Blick hinter die Kamera
Der viermalige Weltmeister ergänzt: „In Abu Dhabi siehst du nur die Kamera auf mein Gesicht gerichtet. Du siehst nicht, was hinter der Kamera passiert und wie die Fragen gestellt werden.“ Für ihn sei deshalb sofort klar gewesen, dass die Situation respektlos gewesen sei, auch wenn das nach außen anders wirkte.
Und eine schnelle Versöhnung mit dem betroffenen Journalisten? Die schließt Verstappen aktuell aus. Auf die Frage, ob er sich noch einmal mit ihm zu einem Gespräch hinsetzen wird, antwortet er: „Im Moment nicht.“
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