Mitte April sind am Nürburgring aktuelle Formel-1-Autos unterwegs. Mercedes und McLaren rücken für Reifentests an.
Die Formel 1 ist zurück in Deutschland, zumindest für einen Test. Erstmals seit dem Eifel-GP 2020 rollen wieder aktuelle Autos auf dem Nürburgring. Und diesmal geht es nicht um Punkte, sondern um die Reifen.
Grund für das überraschende Comeback ist nämlich ein Reifentest von Pirelli. Am 14. und 15. April werden Mercedes und McLaren auf der auf der Traditionsstrecke unterwegs sein.
Die Testfahrten sind Teil eines kurzfristig zusammengestellten Programms, das erst durch die außergewöhnliche Situation im Kalender möglich wurde. Nach den Absagen der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien, ausgelöst durch die Lage im Nahen Osten, steht die Formel 1 aktuell vor einer fünf Wochen langen Pause bis zum Miami-GP Anfang Mai.

Formel 1: Zahlreiche Reifentests in der rennfreien Zeit
Der Nürburgring-Test ist dabei nur ein Teil einer größeren Test-Offensive. Bereits direkt nach dem Japan-GP in Suzuka hatten Red Bull und die Racing Bulls zusätzliche Runs eingeschoben, um Daten zu sammeln.
Auch Ferrari ist involviert: Die Italiener absolvieren am 9. und 10. April Regenreifen-Tests in Fiorano. Ziel ist es, das Verständnis für die neuen Reifen weiter zu verbessern. Der eigentlich geplante Test in Bahrain wurde dagegen komplett gestrichen, die Teams mussten ihre Programme kurzfristig nach Europa verlagern.
Der Nürburgring kommt dabei nicht zufällig ins Spiel. Die moderne Grand-Prix-Strecke mit 5,148 Kilometern Länge und 17 Kurven bietet eine perfekte Mischung aus schnellen Passagen und technischen Abschnitten.
Der Nürburgring wird damit kurzfristig zum Entwicklungszentrum der Formel 1.
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