Formel 1

Ex-Vettel-Teamkollege mit emotionalem Statement

Formel 1 Daniel Ricciardo Racing Bulls Singapur 2024
Daniel Ricciardo. Credit: Red Bull Content Pool
Alex Warneke
Alex Warneke

Vettels Ex-Teamkollege Daniel Ricciardo äußert sich zu seinem Karriereende in der Formel 1 und teilt dabei ganz neue Erkenntnisse.

Er war einer der schillerndsten Charaktere der Formel 1, jetzt spricht Daniel Ricciardo so offen wie nie über sein Karriere-Ende. Der Australier, der einst als Teamkollege von Sebastian Vettel bei Red Bull für Furore sorgte und später für Renault, McLaren und zuletzt Racing Bulls fuhr, blickt heute mit gemischten Gefühlen zurück.

Ricciardo mit Vettel und Verstappen bei Red Bull

Ricciardo gehörte jahrelang zu den absoluten Top-Fahrern der Formel 1, konnte es zu Beginn der gemeinsamen Red Bull-Zeit sogar mit dem Formel-1-Superstar Max Verstappen aufnehmen. Vor allem war es aber seine dauerpositive Art, die ihn zum Fan-Liebling machte. Doch sein breites Grinsen verabschiedete sich Richtung Karriereende mehr und mehr, der Absturz kam schleichend.

Daniel Ricciardo, Sebastian Vettel, Credit: Red Bull Content Pool
Daniel Ricciardo, Sebastian Vettel, Credit: Red Bull Content Pool

Nach schwierigen Jahren und mehreren Teamwechseln endete seine Karriere 2024, noch in der Saison wurde er zum Großen Preis der USA durch Liam Lawson ersetzt. „Am Ende wurde ich einfach entlassen. Und das hat viel mit mir gemacht“, verrät er im Podcast Drive with Jim Farley.

„Ich habe etwas verloren“

Besonders ehrlich wird der Australier, wenn er über seine eigene Leistung spricht. „Ich wusste, dass ich wahrscheinlich am Ende bin. Es wurde einfach schwerer für mich, auf das Niveau zu kommen, das ich früher hatte“, gibt er zu. „Ich habe in gewisser Weise etwas verloren. Und es ist okay, das zuzugeben.“

Ricciardo beschreibt eine Karriere voller Extreme. Große Siege, aber auch viele Tage voller Frust. „Es gibt so viele Tage, die einfach weh tun. Man ist frustriert, vieles liegt nicht in deiner Kontrolle. Die guten Tage sind selten, aber genau das macht sie so besonders.“

Daniel Ricciardo
Daniel Ricciardo. Credit: Ford

Gleichzeitig gibt er zu, dass es Momente gab, in denen er innerlich schon abgeschlossen hatte: „Es gab auch welche, da war ich einfach durch. Ich dachte: Ich bin fertig.“

Heute wirkt Ricciardo versöhnlich. „Im Nachhinein bin ich sogar dankbar, dass die Entscheidung für mich getroffen wurde“, sagt er. „Es wäre schwer gewesen, selbst zu sagen: ‚Ich höre auf‘.“

Mittlerweile ist Ricciardo als Botschafter für Ford Racing unterwegs und kümmert sich um eine selbstgegründete Modemarke.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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