Leclerc schimpft im Rennen über Antonelli, anschließend schlägt er einen versöhnlichen Ton an. Der Ferrari-Star erklärt seinen Funkspruch.
Im Eifer des Gefechts hat sich Charles Leclerc in Miami zu einem deutlichen Funkspruch hinreißen lassen und rudert nun zurück. Der Ferrari-Pilot entschuldigte sich nach dem Sprint öffentlich für seine Worte in Richtung Kimi Antonelli.
Auslöser war eine enge Szene in den ersten Rennrunden. Antonelli hatte ein Überholmanöver angesetzt, die Autos kamen sich gefährlich nahe. Am Funk wurde Leclerc deutlich: „Kimi ist so schlecht im Rad-an-Rad-Duell, er hat einfach die Linie in der Bremszone gewechselt, unglaublich.
„Im Auto war ich einfach wütend“
Nach dem Rennen klang der Monegasse deutlich versöhnlicher. Auf Nachfrage erklärte Leclerc: „Der Spruch war wahrscheinlich etwas zu hart. In solchen Momenten spielt das Adrenalin eine große Rolle.“

Zwar räumte er ein, dass es in der Vergangenheit bereits kleinere Reibereien mit Antonelli gegeben habe, betonte aber gleichzeitig, dass es kein persönliches Problem gebe. Vielmehr sei die Situation auf der Strecke eskaliert und seine Reaktion entsprechend emotional ausgefallen.
Kein böses Blut zwischen Leclerc und Antonelli
Leclerc stellte klar, dass er den jungen Italiener schätze, auch wenn es auf der Strecke gelegentlich eng werde. Seine Worte im Auto seien daher nicht überzubewerten.
„Ich mag ihn als Person sehr. Aber manchmal ist es auf der Strecke einfach ein bisschen zu viel.“ Damit ist die Szene nach dem Sprint vorerst abgehakt.
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Im Sprint selbst spielte Lando Norris seine starke Form aus und sicherte sich den Sieg vor Teamkollege Oscar Piastri. Leclerc komplettierte das Podium, während Antonelli nach einer Zeitstrafe auf Platz sechs zurückfiel.
Der Fokus richtet sich nun auf den Grand Prix, dort dürfte es auf der Strecke erneut eng werden. Zunächst steht um 22:00 Uhr deutscher Zeit das Qualifying statt.
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